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	<title>Prävention | NeuroNation</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 02 Aug 2024 08:43:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gedächtnistraining für Senioren: Ideen und Methoden</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/gedaechtnistraining-fuer-senioren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste auf einen Blick Was ist Gedächtnistraining für Senioren? Gedächtnistraining für Senioren besteht aus Übungen, Rätseln und Spielen, mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste auf einen Blick</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusammen mit körperlicher Bewegung trägt Gedächtnistraining dazu bei, die <strong>allgemeine Gesundheit von Senioren</strong> zu erhalten oder sogar zu steigern.</li>



<li><a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnisubungen-online/">Gedächtnisübungen</a> können allein oder mit anderen gemeinsam ausgeführt werden. Jede Person muss für sich herausfinden, welche Aufgaben oder Spiele ihr besonders gefallen, denn sie sollen Spaß machen. <strong><a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnisubungen-kostenlos/">Gedächtnistraining für Senioren</a></strong> ist auch kostenlos zugänglich.</li>



<li>Es gibt Hinweise aus der Forschung, dass intensives und regelmäßiges Gedächtnistraining in Kombination mit anderen Maßnahmen den Abbau geistiger Funktionen bei Demenzrisikopatienten verlangsamt [<a href="#quellen" title="">1</a>].</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Gedächtnistraining für Senioren?</strong></h2>



<p>Gedächtnistraining für Senioren besteht aus Übungen, Rätseln und Spielen, mit denen ältere Menschen ihr <strong>Kurz- und <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-langzeitgedachtnis/">Langzeitgedächtnis</a> verbessern</strong> und sich so geistig fit halten können.</p>



<p>Nur wer körperlich und geistig fit ist, kann vollumfänglich am sozialen Leben teilhaben. Andernfalls drohen im Alter der soziale Rückzug und die zunehmende Abhängigkeit von anderen Menschen.</p>



<p>Richtet sich das Gedächtnistraining nach den Ideen von Senioren, wünschen sich viele ein gemeinschaftliches Üben. Diesem Wunsch tragen entsprechende Veranstaltungen in Seniorenheimen oder anderen Senioreneinrichtungen Rechnung. Als Grundlage dienen Materialien aus Büchern oder dem Internet. Daneben eignen sich viele <strong>klassische und moderne Gesellschaftsspiele</strong>, um das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a> zu trainieren.</p>



<p>Für <strong>Online-Gehirnjogging</strong> kann sich die Anschaffung eines Senioren-Tablets lohnen. Dieses sollte robust sein, ein großes Display besitzen und einfach zu bedienen sein. Wer dazu in der Lage ist, kann selbstverständlich auch ein Smartphone benutzen. Tablet und Smartphone haben den Vorteil, gleichzeitig Kommunikationsinstrumente zu sein, um jederzeit mit Familie und Freunden verbunden zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Bedeutung von Gedächtnistraining im Alter?</strong></h2>



<p>Die Bedeutung von Gedächtnistraining im Alter liegt im <strong>Erhalt oder der Verbesserung geistiger Fähigkeiten</strong>. Fällt die Berufstätigkeit weg, kann unsere <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-kognitive-leistungsfahigkeit/">kognitive Leistungsfähigkeit</a> sinken, ganz einfach, weil wir bestimmte Hirnfunktionen nicht mehr nutzen. Um trotzdem geistig fit zu bleiben, können Gedächtnisübungen helfen.</p>



<p>Viele Senioren nutzen hierfür gerne Kreuzworträtsel oder Sudoku. Sofern diese Aktivitäten auch Ihnen Freude bereiten, sind sie eine angenehme Beschäftigung für den Alltag und schaden Ihnen nich. Allerdings treten bei dieser Form von geistiger Aktivität schnell Gewohnheitseffekte ein, da immer wieder dieselben Strategien verwendet werden. Auch passt sich der Schwierigkeitsgrad nicht Ihren Fähigkeiten an, wodurch Ihre <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-gehirnleistung/">Gehirnleistung</a> nicht optimal gefordert wird.&nbsp;</p>



<p>Daher eignet sich ein <strong>abwechslungsreiches <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gehirnjogging-fur-ihre-grauen-zellen/">Gehirnjogging</a></strong> besser, das sich idealerweise sogar an Ihren Übungsfortschritt anpasst &#8211; etwa NeuroNation. Als Gedächtnistraining für Senioren sind solche Übungen bestens geeignet, da sie neben dem Gedächtnis weitere kognitive Funktionen fordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist Gedächtnistraining für Senioren wichtig?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2023/09/Fotolia_188152762_XS_byjec1.jpg" alt="Senior auf dem Fahrrad, auch fahrradfahren kann ein Gedächtnistraining für Senioren sein" class="wp-image-26114"/></figure>
</div>


<p>Gedächtnistraining ist für Senioren wichtig, um ihre <strong>Lebensqualität</strong> zu erhalten. Gedächtnisprobleme können mit großer psychischer Belastung einhergehen, was oft gesundheitliche Folgen mit sich bringt.</p>



<p>Von besonderer Wichtigkeit können <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gehirnubungen-kostenlos-trainieren/">Gehirnübungen</a> sein, wenn bereits eine <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a> vorliegt oder nach einem Schlaganfall. Dann lassen sich <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitive Fähigkeiten</a> gezielt trainieren, die sich im Abbau befinden. So können Alltagsfunktionen und damit die Lebensqualität verbessert werden. Für Demente werden optimalerweise alle Sinne in die Übungen einbezogen, wie Hören, Sehen, Riechen oder Schmecken. [<a href="#quellen" title="">2</a>]



<p>Nach einem Schlaganfall können verloren gegangene Gehirnfunktionen durch Training, u.a. <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">kognitives Training</a>, sogar wiederhergestellt werden. Grund dafür ist, dass sich die neuronalen Netze im <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> umstrukturieren und alte Nervenzellen neue Funktionen übernehmen können. [<a href="#quellen" title="">3</a>].</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind die Vorteile von Gedächtnistraining für Senioren?</strong></h2>



<p>Die Vorteile von Gedächtnistraining für Senioren liegen im Erhalt der geistigen Fähigkeiten. Das führt wiederum zu einer <strong>höheren Leistungsfähigkeit und einem gesteigerten Selbstvertrauen</strong>. Die Haushaltsführung kann somit möglichst lange ohne Hilfe eigenständig aufrechterhalten werden, soziale Kontakte einfacher organisiert und gehalten werden.</p>



<p>Es gibt Hinweise aus der Forschung, dass intensives und regelmäßiges Gedächtnistraining in Kombination mit anderen Maßnahmen den Abbau geistiger Funktionen bei Demenzrisikopatienten verlangsamt. Das motiviert viele Senioren, Gehirnjogging zu nutzen. Nicht zuletzt macht es Freude, die unterhaltsamen Aufgaben zu lösen. Viele Angebote bezüglich Gedächtnistraining für Senioren sind sogar kostenlos.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Allgemeine Tipps für erfolgreiches Gedächtnistraining</strong></h2>



<p>Gedächtnistraining ist am wirksamsten, wenn Sie es <strong>regelmäßig</strong> betreiben. Eine Voraussetzung dafür ist, dass es Spaß macht. Außerdem sollte es abwechslungsreich sein. Wer immer die gleichen Übungen macht, wird zwar mit der Zeit besser darin werden. Diese Verbesserung lässt sich jedoch selten auf andere Bereiche übertragen, sondern bleibt auf die jeweilige Übung beschränkt.</p>



<p>Am besten trainieren Sie mehrmals täglich mit kurzen Übungen, die verschiedene, kognitive Funktionen ansprechen. Das gilt auch für Menschen, die bereits unter einem demenziellen Syndrom leiden. In diesem Fall ist krankheitsbedingt nicht mit deutlichen Verbesserungen zu rechnen. Bestehende <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-einschrankungen-was-bedeutet-das/">kognitive Einschränkungen</a> können jedoch durch regelmäßiges und ganzheitliches Training erhalten bleiben.&nbsp;</p>



<p>Wenn Sie ein <strong>körperlich aktives Leben</strong> führen, unterstützen Sie damit übrigens Ihr Gedächtnistraining. Das ist inzwischen durch zahlreiche Studien belegt worden [<a href="#quellen" title="">4</a>]. Der Mechanismus dahinter könnte in einer besseren Durchblutung des Gehirns liegen. Durch regelmäßige Bewegung schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie halten sowohl Körper als auch Psyche gesund.&nbsp;</p>



<p>Selbst die <strong>Ernährung</strong> kann Ihre Gedächtnisübungen positiv beeinflussen. Das Gehirn ist zum Beispiel auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser und von bestimmten Nährstoffen angewiesen [<a href="#quellen" title="">5</a>]. Ihre Ernährung sollte ausgewogen sein und alle Nährstoffe in ausreichendem Maß enthalten. Als besonders wichtig für die geistige Leistungsfähigkeit haben sich etwa eine mediterrane Ernährungsweise und Omega-3-Fettsäuren erwiesen [<a href="#quellen" title="">6</a>].</p>



<p>Zu guter Letzt: Überfordern Sie sich nicht! Gedächtnistraining sollte Freude machen und keine lästige Pflichtübung sein. Sonst kehrt sich die positive Wirkung auf die Lebensqualität um. Niemand erwartet, dass Senioren ein tadelloses Gedächtnis haben. Setzen Sie sich nicht unter Druck, sondern leben Sie Ihr Leben so, wie es Ihnen möglich und angenehm ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gedächtnistraining Übungen für Senioren</strong></h2>



<p>&#8211; Versuchen Sie, sich für Ihren Alltag wichtige Zahlen zu merken, zum Beispiel Telefonnummern oder Passwörter. Bauen Sie sich dazu Eselsbrücken, anhand derer Sie die Zahlenfolgen rekonstruieren können.</p>



<p>&#8211; Spielen Sie gemeinsam mit anderen Menschen. Für viele Gesellschaftsspiele benötigen wir unser Lang- und <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-kurzzeitgedachtnis/">Kurzzeitgedächtnis</a>. Bei Kartenspielen sind Sie beispielsweise erfolgreicher, wenn Sie sich merken können, welche Karten schon ausgespielt wurden.</p>



<p>&#8211; Gedächtnistraining von NeuroNation: Die vielfältigen Gehirnübungen wurden gemeinsam mit Neurowissenschaftler:innen entwickelt. Der große Vorteil gegenüber Kreuzworträtseln und Sudoku liegt in der fortlaufenden Anpassung an Ihren Leistungsstand und der in Studien nachgewiesenen Effektivität der Übungen. Somit ist Ihr Gehirn immer aufs Neue gefordert und der Übungserfolg wird maximiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Gedächtnisübungen halten Senioren geistig fit</strong></h2>



<span=id"quellen"><p>Gedächtnistraining ist für alle Senioren empfehlenswert. Es hilft sowohl Patienten als auch gesunden Senioren, deren Gehirnleistung sich altersbedingt langsam abbaut. Dank <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a> bleiben Sie geistig leistungsfähig und können so Ihre Selbständigkeit lange erhalten. Außerdem macht das Training Freude und kann Erfolgserlebnisse generieren. Probieren Sie doch gleich einmal das Gehirnjogging von NeuroNation kostenlos aus!</p></span=id"quellen">





<h2 class="wp-block-heading">Quellen:</h2>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
[1] Kivipelto, M., Mangialasche, F., Snyder, H. M., Allegri, R., Andrieu, S., Arai, H., &#8230; &amp; Carrillo, M. C. (2020). World‐Wide FINGERS Network: a global approach to risk reduction and prevention of dementia. Alzheimer&#8217;s &amp; dementia, 16(7), 1078-1094.</p>



[2] https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/behandlung/nicht-medikamentoese-behandlung/</p>



[3] Denise C. Park &amp; Gérard N. Bischof (2013) The aging mind: neuroplasticity in response to cognitive training, Dialogues in Clinical Neuroscience, 15:1, 109-119, DOI: 10.31887/DCNS.2013.15.1/dpark</p>



[4] https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/vorbeugen/bewegung</p>



[5] https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/wie-viel-fluessigkeit-am-tag-braucht-das-gehirn</p>



[6] Dighriri I M, Alsubaie A M, Hakami F M, et al. (October 09, 2022) Effects of Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids on Brain Functions: A Systematic Review. Cureus 14(10): e30091. DOI 10.7759/cureus.30091; https://www.cureus.com/articles/116591#!/</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demenz &#8211; Demenzformen, Anzeichen &#038; Symptome</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 07:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">/science/?p=26038</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste auf einen Blick: Demenzdiagnosen nehmen aufgrund der demografischen Entwicklung zu, da das Alter ein Hauptrisikofaktor ist. Verschiedene Demenzformen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste auf einen Blick:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Demenzdiagnosen</strong> <strong>nehmen</strong> aufgrund der demografischen Entwicklung <strong>zu</strong>, da das Alter ein Hauptrisikofaktor ist. Verschiedene <strong>Demenzformen</strong> sind durch den <strong>Verlust kognitiver Fähigkeiten </strong>gekennzeichnet.</li><li>Es gibt <strong>primäre</strong> und <strong>sekundäre Demenzen</strong>, wobei primäre Demenzen oft unheilbar sind und zu den häufigsten Formen wie <a href="https://www.neuronation.com/science/de/alzheimer/">Alzheimer</a> und vaskulärer Demenz gehören. Sekundäre Demenzen können durch die Behandlung der Grunderkrankung verbessert werden.</li><li><strong>Die Demenzphasen</strong> reichen vom frühen Stadium mit leichten Symptomen bis zum späten Stadium, in dem die Betroffenen rund um die Uhr Pflege benötigen. Die Behandlung von Demenz konzentriert sich auf die Linderung von Symptomen und die Verbesserung der Lebensqualität. <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">Kognitives Training</a> wird als mögliche präventive Maßnahme diskutiert.</li></ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.neuronation.com/"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2015/09/blog_leaderboard_banner_v1.3-1.webp" alt="Neuronation &quot;Start Training&quot; Banner" class="wp-image-25041" width="874" height="282"/></a></figure>
</div>


<p>Demenzdiagnosen nehmen zu. Das liegt vor allem an der demografischen Entwicklung: Die Bevölkerung in Deutschland wächst besonders stark in den höheren Altersklassen und hohes Alter stellt den wichtigsten Risikofaktor für eine Demenzerkrankung dar [1].&nbsp;</p>



<p>Es gibt verschiedene Demenzformen; sie alle verbindet der Verlust von <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitiven Fähigkeiten</a> und von Alltagskompetenzen. Behandlungsmöglichkeiten und Prognosen unterscheiden sich stark. Bei den meisten Demenzen ist außerdem eine Vorbeugung schwierig. Hinweise gibt es auf eine mögliche Wirkung von multimodalen Interventionen, die kognitives Training beinhalten, und den Abbau kognitiver Fähigkeiten im Alter verlangsamen [2,3,4,5,6,7,8,9,10,11].</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenz-Definition: Was ist Demenz?</strong></h2>



<p>Demenz ist durch einen <strong>fortschreitenden Verlust im Laufe des Lebens erworbener kognitiver Fähigkeiten</strong> gekennzeichnet, der zu <strong>Beeinträchtigungen im Alltag</strong> führt. Ihr Verlauf kann sehr unterschiedlich sein, ebenso ist die Symptomausprägung variabel zwischen Demenzformen. Je nach Typ treten zu verschiedenen Zeitpunkten zusätzlich Persönlichkeitsveränderungen, Verhaltensstörungen und körperliche Symptome auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Demenzarten &amp; Demenzformen gibt es?</strong></h2>



<p>Es kann zwischen <strong>primären und sekundären Demenzen</strong> sowie ihren <strong>Unterformen</strong> unterschieden werden. Als sekundäre Demenzen werden Formen bezeichnet, die in der Folge anderer Erkrankungen entstehen, etwa Schlaganfällen, Schilddrüsenerkrankungen oder Depressionen. Sie haben gemeinsam, dass sie heilbar sein können, nachdem die Grunderkrankung erfolgreich behandelt wurde.</p>



<p>Primäre Demenzen sind hingegen eigenständige Krankheiten, deren Ursachen vielseitig sein können. Da sie fortschreitend verlaufen und nicht heilbar sind, ist bei diesen Demenzen die Lebenserwartung begrenzt. Am häufigsten kommen die Alzheimer-Demenz und die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-vaskulare-demenz/">vaskuläre Demenz</a> vor, sowie Mischformen beider Erkrankungen [12].</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Alzheimer-Demenz?</strong></h2>



<p>Die Alzheimer-Demenz verläuft <strong>graduell </strong>und beginnt mit Störungen des Arbeitsgedächtnisses, auch <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-kurzzeitgedachtnis/">Kurzzeitgedächtnis</a> genannt. Sie schreitet über durchschnittlich sieben Jahre fort.</p>



<p>Am Ende steht oft eine Bettlägerigkeit. Die Orientierung ist stark beeinträchtigt, selbst Familienangehörige werden nicht mehr erkannt und Routinetätigkeiten, wie <a href="https://www.neuronation.com/science/de/essen-fur-das-gehirn-was-sie-besser-denken-lasst/">Essen</a> und Körperpflege, können nicht mehr eigenständig ausgeführt werden.</p>



<p>Es wird zwischen einem frühen und späten Typ unterschieden. Als früh gilt die Erkrankung, wenn sie vor dem Alter von 65 Jahren auftritt, was nur selten der Fall ist. Sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Betroffenen ist sie die häufigste Demenzform.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Frontotemporale Demenz?</strong></h2>



<p>Bei der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/frontotemporale-demenz/">frontotemporalen Demenz</a> handelt es sich um einen Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen es zum Nervenzellverlust im Stirn- und Schläfenlappen des Gehirns kommt.Sie ist die zweithäufigste Demenz bei jüngeren Menschen, tritt aber im Hinblick auf alle Altersklassen selten auf. Im Vordergrund stehen hier <strong>Verhaltensstörungen und Persönlichkeitsveränderungen</strong> oder <strong>Sprachstörungen</strong>. Kognitive Defizite sind ebenfalls zu beobachten. Die Demenz führt ebenfalls letztlich zu Bettlägerigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Lewy-Körper-Demenz/ Lewy-Body-Demenz?</strong></h2>



<p>Diese Demenzform ist mit der Ablagerung von Lewy-Körperchen (Lewy bodies) in den Nervenzellen des Gehirns verbunden, die auch bei der Parkinson-Krankheit eine Rolle spielen. Entsprechend können auch <strong>Bewegungsstörungen</strong> bei der Erkrankung vorkommen. Im Vordergrund steht allerdings das demenzielle Syndrom mit Störungen des Gedächtnisses. <strong>Halluzinationen und Wahn</strong> treten häufiger auf als bei anderen Demenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Parkinson-Demenz?</strong></h2>



<p>Das fortgeschrittene Stadium der Parkinson-Krankheit ist bei einem Drittel der Fälle mit einer Demenz verbunden. Es treten <strong>Orientierungsprobleme, eine Verlangsamung des Denkens</strong> und weitere kognitive Defizite auf. Gedächtnisprobleme kommen vor, jedoch seltener als bei anderen Demenzformen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die vaskuläre Demenz?</strong></h2>



<p>Die vaskuläre Demenz ist nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Demenzform. Bei dieser Form der Demenz liegen die Ursachen in Erkrankungen der Blutgefäße, wie der weit verbreiteten <strong>Arteriosklerose</strong>.</p>



<p>Diese Gefäßerkrankung kann zu Schlaganfällen führen, die durch das Absterben von Gehirnnervenzellen kognitive Probleme verursachen können. Gefäßverschlüsse oder Blutungen kleinerer Hirngefäße werden häufig gar nicht bemerkt, können aber auf längere Sicht eine Demenz auslösen.</p>



<p>Da die Arteriosklerose eine chronische Erkrankung ist, bleibt es oftmals nicht bei einem einmaligen Ereignis, weshalb die vaskuläre Demenz durch <strong>wiederholte plötzliche Verschlechterungen</strong> gekennzeichnet ist, im Gegensatz zum schleichenden Verlauf der Alzheimer-Demenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind typische Demenz Anzeichen und Symptome?</strong></h2>



<p>Laut Definition geht eine Demenz immer mit <strong>kognitiven Defiziten</strong> einher. Diese betreffen unter anderem:</p>



<p>&#8211; <a href="https://www.neuronation.com/science/de/arbeitsgedachtnis-funktion/">Arbeitsgedächtnis</a></p>



<p>&#8211; <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-langzeitgedachtnis/">Langzeitgedächtnis</a></p>



<p>&#8211; prozedurales <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a></p>



<p>&#8211; Orientierung</p>



<p>&#8211; Planung</p>



<p>&#8211; Denken</p>



<p>&#8211; Sprache</p>



<p>Wann bei einer Demenz welche Symptome auftreten, unterscheidet sich je nach Form. Aufgrund von Nervenzelluntergängen sind bei Demenzen im Verlauf weitere Hirnfunktionen betroffen, wie die Bewegungssteuerung oder die Harnblasenfunktion. In der Konsequenz werden Betroffene gangunsicher oder leiden unter einer Inkontinenz.</p>



<p>Da auch unser <strong>Verhalten</strong> vom <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> gesteuert und kontrolliert wird, können Störungen in diesem Bereich, bis hin zu Veränderungen der Persönlichkeit, Anzeichen einer Demenz sein. Des Weiteren kommen <strong>psychische Symptome</strong> vor, wie depressive Verstimmungen, Halluzinationen oder Wahn.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenz Stadien und Verlauf</strong></h2>



<p>Die verschiedenen Demenzen sind durch ihren Verlauf teilweise voneinander abgrenzbar. Für die Diagnosestellung werden in der Regel weitere Untersuchungsergebnisse herangezogen.</p>



<p>Die ursprünglich für die Alzheimer-Demenz entwickelte Stadieneinteilung findet auch für primäre Demenzen anderer Formen Anwendung. Sie dient unter anderem dazu, den Grad der Selbständigkeit der Betroffenen und folglich den Therapiebedarf einzuschätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Demenzphasen</strong></h2>



<p>Üblicherweise werden Demenzen in folgende drei Stadien eingeteilt:</p>



<p>&#8211; Frühes Stadium</p>



<p>&#8211; Mittleres Stadium</p>



<p>&#8211; Spätes Stadium</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Frühes Stadium</strong></h3>



<p>Im frühen Stadium macht sich die Demenz durch Symptome bemerkbar, die <strong>den Alltag noch nicht relevant einschränken</strong>. Sie können allerdings zu depressiven Verstimmungen oder Gereiztheit bei den Betroffenen führen. Viele sind verunsichert und verstehen nicht, was ihre Symptome auslöst und haben möglicherweise Angst vor der Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt. Obwohl Betroffene in diesem Stadium noch weitgehend selbständig sind, benötigen sie, je nach Demenzform, möglicherweise bereits Hilfe mit Schriftstücken und Behördenangelegenheiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mittleres Stadium</strong></h3>



<p>In diesem Stadium der Demenz sind die kognitiven Defizite deutlich für Betroffene und Angehörige erkennbar. Die Demenz führt dazu, dass sie Erkrankte immer schlechter selbst versorgen können. Sie <strong>benötigen zunehmend Unterstützung</strong> im Haushalt, beim Einkaufen und bei der Körperpflege. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung kommen weitere Symptome hinzu.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Spätes Stadium</strong></h3>



<p>Betroffene müssen <strong>rund um die Uhr versorgt</strong> und überwacht werden, da sie keine Orientierung mehr haben. Der Tag-Nacht-Rhythmus ist häufig stark gestört und die Sturzgefahr hoch. Am Ende sind viele Betroffene bettlägerig.</p>



<p>Die Pflege der Patienten und Patientinnen ist zeit- und ressourcenintensiv. Angehörige sollten damit nicht alleine gelassen werden und, wenn möglich, auf Unterstützung durch professionelles Personal und Freunde zugreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Möglichkeiten zur Demenzbehandlung gibt es?</strong></h2>



<p>Bei den sekundären Demenzen wird mit der <strong>Behandlung der Grunderkrankung</strong> in vielen Fällen eine Besserung erreicht oder die kognitiven Defizite können sogar geheilt werden.</p>



<p>Diese Möglichkeit gibt es für die primären Demenzen nicht. Zudem ist die Auswahl an <strong>Medikamenten</strong> zur Behandlung leider noch beschränkt und neue Ergebnisse der intensiven, weltweiten Forschungsanstrengungen zu Demenzprävention und -bekämpfung werden erwartet. Eine Heilung ist zur Zeit nicht möglich und das Fortschreiten der Erkrankung kann verlangsamt, aber nicht gestoppt werden.</p>



<p>Der Fokus liegt daher auf einer bestmöglichen <strong>Linderung einzelner Symptome und einer Verbesserung der Lebensqualität</strong> Betroffener. Hierfür existieren viele Maßnahmen, die ihre Wirksamkeit in Studien bewiesen haben. Dazu gehören beispielsweise [13]:</p>



<p>&#8211; Bewegungstherapie</p>



<p>&#8211; <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a></p>



<p>&#8211; Ergotherapie</p>



<p>&#8211; Musiktherapie</p>



<p>&#8211; Kunsttherapie</p>



<p>Wissenschaftler:innen suchen seit Langem nach Wegen, Demenzen effektiv vorzubeugen. Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass geistig aktive Menschen seltener beziehungsweise später an einer Demenz erkranken [11].</p>



<p>Auf der Basis aktueller Erkenntnisse hat NeuroNation in Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftler:innen Übungsaufgaben entwickelt, die verschiedene <strong>Hirnfunktionen trainieren</strong>. Sie können bequem in einer App angewendet werden und haben einen spielerischen Charakter. Darüber hinaus werden die Übungen fortlaufend individuell an die Fortschritte der Anwender angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Auch für unheilbare Demenzformen gibt es Behandlungsoptionen</strong></h2>



<p>Sekundäre Demenzen lassen sich oft über die Behandlung der Grunderkrankung behandeln. Die primären Erkrankungsformen sind nicht heilbar, aber dennoch mithilfe verschiedener Therapiemaßnahmen positiv beeinflussbar. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass multimodale Interventionen, die kognitives Training beinhalten, kognitive Leistungen bei Demenz-Risikopatient:innen positiv beeinflussen. Das wurde beispielsweise bei der Maintain Your Brain Studie gezeigt, eines der weltweit größten Forschungsprojekte zum kognitiven Altern, das u.a. mit dem NeuroNation Gehirntraining arbeitet. [14] Probieren Sie es gerne kostenlos aus!</p>The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz – Demenzformen, Anzeichen & Symptome</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Morbus Alzheimer &#8211; Alzheimer Krankheit &#8211;  AD</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/alzheimer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 09:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">/science/?p=25956</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste in Kürze Die Alzheimer Krankheit ist die häufigste Demenzform, sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Menschen. Medikamente [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Alzheimer Krankheit</strong> ist die <strong>häufigste Demenzform</strong>, sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Menschen.</li><li>Medikamente und nicht-medikamentöse Therapien, wie das kognitive Training, können bei Alzheimer <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a> die <strong>Symptome lindern,</strong> <strong>die Erkrankung aber nicht heilen.</strong></li><li>Steigende Fallzahlen sowie neue Diagnostik- und Therapieoptionen am Horizont erfordern finanzielle und strukturelle gesundheitspolitische Maßnahmen.</li></ul>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.neuronation.com/"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2015/09/blog_leaderboard_banner_v1.3-1.webp" alt="Neuronation &quot;Start Training&quot; Banner" class="wp-image-25041" width="916" height="296"/></a></figure>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Alzheimer?</strong></h2>



<p>Die Alzheimer Krankheit, auch als Morbus Alzheimer oder kurz als Alzheimer bezeichnet, ist die <strong>häufigste Demenzform</strong>. Sie betrifft vor allem Menschen im Rentenalter. Tritt bereits in jüngeren Altersgruppen eine Demenz auf, handelt es sich dabei ebenfalls vorwiegend um Alzheimer.</p>



<p>Die chronische Erkrankung ist gekennzeichnet durch den <strong>schleichenden Verlust geistiger Fähigkeiten</strong>; später kommen weitere Symptome hinzu. Im Verlauf ist ein eigenständiges Leben nicht mehr möglich. Ein Heilmittel gibt es nicht. Verschiedene Therapiemaßnahmen können unter Umständen Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was sind die Ursachen und Risikofaktoren für Morbus Alzheimer?</strong></strong></h2>



<p>Für Morbus Alzheimer sind die Ursachen nicht vollständig geklärt. Der bedeutendste Risikofaktor für die Alzheimer Demenz ist das <strong>Alter</strong>. Bei einem Teil der Erkrankten gibt es eine genetische Komponente.</p>



<p>Es kommt zu einem <strong>Nervenzellverlust</strong> im Schläfen- und Scheitellappen des Gehirns, nachdem bereits zunehmend Nervenzellverbindungen verloren gingen.</p>



<p>Innerhalb und außerhalb der Nervenzellen lagern sich Eiweißstoffe (Beta-Amyloid und Tau) ab, die möglicherweise eine Rolle beim Absterben des Nervengewebes spielen.</p>



<p>Es gibt Hinweise auf einen negativen Einfluss beispielsweise folgender Umstände:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Übergewicht [<a href="#quellen" title="">1,2</a>]&nbsp;</li><li>Rauchen [<a href="#quellen" title="">3</a>]&nbsp;</li><li>Bluthochdruck [<a href="#quellen" title="">4</a>]</li><li>Diabetes [<a href="#quellen" title="">5,6</a>]</li><li>Depressionen [<a href="#quellen" title="">7</a>]</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was sind die Symptome und der Krankheitsverlauf der Alzheimer Krankheit?</strong></strong></h2>



<p>Die Symptome und der Krankheitsverlauf der Alzheimer Krankheit werden meist in drei Stadien eingeteilt, ein frühes, ein mittleres und ein fortgeschrittenes Stadium. Wissenschaftler:innen beschreiben gelegentlich ein weiteres, vorgeschaltetes Stadium mit geringgradigen Gedächtnisstörungen.</p>



<p>Die Symptomatik unterscheidet sich je nach Stadium, aber auch von Person zu Person. Neben Einschränkungen der selbständigen Lebensführung reduziert Alzheimer die Lebenserwartung deutlich. Die durchschnittliche Krankheitsdauer bis zum Tod beträgt sieben Jahre [<a href="#quellen" title="">8</a>].</p>



<p><strong>Stadien der Alzheimer Demenz</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Frühes Stadium (leichte demenz): Eine zunehmende <strong>Störung der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/merkfahigkeit/">Merkfähigkeit</a></strong> gehört oft zu den ersten Anzeichen der Alzheimer Demenz. Auch können Betroffene unkonzentrierter sein als gewohnt. Die frühen Symptome führen häufig zu Angstgefühlen, Scham, Wut und Stimmungsschwankungen.</li><li>Mittleres Stadium (mittelgradige Demenz): Es kann zusätzlich zu <strong>Orientierungsstörungen</strong> kommen, die zunächst die Zeit, später auch den Ort und die momentane Situation betreffen. Das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-langzeitgedachtnis/">Langzeitgedächtnis</a> kann zunehmend betroffen sein. Ein planvolles Handeln kann erschwert sein, sodass alltägliche Aufgaben, wie Einkaufen, Kochen und Saubermachen, immer mehr Schwierigkeiten bereiten. Verstehen und richtige Verwendung von Sprache werden immer mehr eingeschränkt. Misstrauen und Aggressionen können zunehmen. Der Tag-Nacht-Rhythmus kehrt sich oftmals um. Ein selbständiges Leben ist ohne Unterstützung zumeist nicht mehr möglich.</li><li>Fortgeschrittenes Stadium (schwere Demenz): <strong>Körperliche Symptome</strong> kommen hinzu. Typisch sind Gangstörungen und Harninkontinenz. In diesem Stadium von Alzheimer werden im Verlauf viele Betroffene bettlägerig und apathisch. Der Orientierungssinn ist schwer beeinträchtigt. </li></ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Diagnose und Früherkennung von Morbus Alzheimer</strong></strong></h2>



<p>Die Diagnostik bei Morbus Alzheimer dient vor allem dem <strong>Ausschluss anderer Erkrankungen</strong>, die die Symptome hervorgerufen haben könnten. Alzheimer lässt sich erst durch die Untersuchung von Hirngewebe nach dem Tod sicher feststellen.</p>



<p>Betroffene und enge Kontaktpersonen werden eingehend befragt, was sich in den vergangenen Monaten verändert hat. Wichtig sind auch Begleiterkrankungen und eingenommene Medikamente.</p>



<p>Dem Ausschluss anderer Erkrankungen dienen ergänzend bildgebende Untersuchungen des Kopfes sowie Laboruntersuchungen an Blut und Liquor (Nervenwasser). In der Regel durchlaufen die Patient:innen zusätzlich neuropsychologische Testungen, die Hinweise auf die Ausprägung und die von den kognitiven Einschränkungen betroffenen Teilbereiche geben.</p>



<p>Im Liquor können Eiweißstoffe nachgewiesen werden, die mit den typischen Veränderungen im <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> im Zusammenhang stehen. Die Befunde können eine Alzheimer-Erkrankung nicht beweisen, können sie jedoch stark suggerieren.</p>



<p>Maßnahmen zur Früherkennung konnten bislang aufgrund der eingeschränkten therapeutischen Möglichkeiten nicht etabliert werden und erfolgen oft nur bei bekanntem genetischen Risiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Welche Behandlungsmöglichkeiten für Morbus Alzheimer gibt es?</strong></strong></h2>



<p>Behandlungsmöglichkeiten für Morbus Alzheimer konzentrieren sich auf eine Linderung der Symptome, um die Lebensqualität zu verbessern, denn eine Heilung ist bislang nicht möglich. In vielen Fällen werden medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren kombiniert.</p>



<p><strong>Medikamente:</strong> Donepezil, Rivastigmin und Galantamin gehören zur Wirkstoffgruppe der Cholinesterasehemmer. Sie verbessern die Kommunikation zwischen bestimmten Hirnzellen und werden bei leichter bis mittelgradiger Demenz eingesetzt.</p>



<p>Daneben gibt es Memantin, das die Wirkung von Glutamat, einem Nervenzell-Botenstoff, unterdrückt. Memantin kommt bei Betroffenen mit mittelgradiger oder schwerer Demenz zur Anwendung.</p>



<p>Außerdem gibt es ein pflanzliches Präparat aus dem Ginkgobaum. Auch hier gibt es Anzeichen, dass es Alzheimer Symptome lindern kann.</p>



<p>Allen Medikamenten ist gemein, dass ihre Wirkung sehr begrenzt ist. Studien zeigten allenfalls vorübergehende, geringgradige Verbesserungen bestimmter Symptome.</p>



<p><strong>Nicht-medikamentöse Therapien:</strong> <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">Kognitives Training</a> [<a href="#quellen" title="">9</a>], Bewegungstherapie, Psychotherapie, Ergotherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Tiertherapie.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Möglichkeiten der Prävention von Morbus Alzheimer gibt es?</strong></h2>



<p>Möglichkeiten der Prävention von Morbus Alzheimer können ein geistig und aktives Leben sein. Menschen, die ein geistig und körperlich aktives Leben führen, erkranken seltener und wenn, dann später an Alzheimer. Einen gesicherten Zusammenhang gibt es jedoch nicht. Mediziner:innen führen den Effekt auf eine verbesserte Hirnplastizität zurück [<a href="#quellen" title="">10</a>].</p>



<p>Durch die aktive Anregung entstehen fortlaufend neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen und ungenutzte Verbindungen bilden sich zurück.</p>



<p>Eine Möglichkeit, geistig aktiv zu bleiben, ist ein gezieltes <strong><a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a></strong>. NeuroNation bietet mehr als 30 spielerische Übungen an, über die User verschiedene kognitive Funktionen verbessern können. Die Entwicklung und das Design der Übungen setzen an validierten Aufgaben der neurowissenschaftlichen Forschung an. In enger Absprache mit wissenschaftlichen Partnern werden sie außerdem fortlaufend an neue Studienergebnisse angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützung für Betroffene und Angehörige</strong></h2>



<p>Da mit der Alzheimer Krankheit ein zunehmender Verlust der Selbständigkeit einhergeht, benötigen Betroffene Unterstützung im Alltag. Oft wird diese relativ lange von Familienangehörigen, Freund:innen und Nachbar:innen geleistet. Die geleistete Pflege kann für diese eine große Belastung darstellen und dort zu Folgeproblemen führen.</p>



<p>Daher ist es empfehlenswert, sich frühzeitig von Fachleuten unterstützen zu lassen. Das sind zum einen Neurolog:innen und Psychiater:innen, zum anderen Pflegepersonal, das vorzugsweise im Umgang mit der Erkrankung speziell geschult ist. Das Ziel ist in der Regel, für Betroffene so lange wie möglich die Selbständigkeit innerhalb der eigenen Wohnung zu erhalten. Im fortgeschrittenen Stadium ist ein Leben im Pflegeheim oftmals nicht vermeidbar.</p>



<p><strong>Unterstützung finden Angehörige zudem in Selbsthilfegruppen und im Internet</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Forschung und aktuelle Entwicklungen</strong></h2>



<p>Weltweit beschäftigen sich zahlreiche Forschungsgruppen mit der Alzheimer Krankheit. Aktuell wird eine diagnostische Methode entwickelt, die das <strong>Beta-Amyloid unkompliziert im Blut</strong> nachweisen soll, sodass auf eine Untersuchung des Nervenwassers verzichtet werden kann. [<a href="#quellen" title="">11</a>]



<p>In den USA wurde 2023 ein neues, vielversprechendes Medikament mit dem Wirkstoff Lecanemab zugelassen, das als <strong>spezifischer Antikörper</strong> einer Ablagerung des Eiweißes Beta-Amyloid im Gehirn entgegenwirken soll. [<a href="#quellen" title="">12,13</a>]



<p>Beides könnte eine Früherkennung sinnvoll und praktikabel machen. Bisher spielt sie aufgrund der eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten nur eine untergeordnete Rolle [<a href="#quellen" title="">14</a>].</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Welche Auswirkungen hat Morbus Alzheimer auf die Gesellschaft und das Gesundheitssystem?</strong></strong></h2>



<p>Die Auswirkungen von Morbus Alzheimer auf die Gesellschaft und das Gesundheitssystem nehmen zu. Der Anstieg an Demenzfällen in der deutschen Bevölkerung übersteigt die Prognosen, die allein das Bevölkerungswachstum durch demographischen Wandel betrachten. Bereits heute betrifft Alzheimer einen ernstzunehmenden Teil der Bevölkerung und die vor einer möglichen Zulassung stehenden neuen Medikamente sind sehr teuer.</p>



<p>Diese Faktoren stellen das deutsche Gesundheitssystem nicht nur vor <strong>finanzielle Fragen</strong>, sondern erfordern darüber hinaus den <strong>Ausbau von Strukturen für die Diagnostik und Behandlung Betroffener</strong> [<a href="#quellen" title="">15</a>].</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Nicht-medikamentöse Therapien haben einen hohen Stellenwert in der Behandlung</strong></h2>



<p>Die Alzheimer Erkrankung als häufigste Demenzform ist bislang nicht heilbar und stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor schwierige Herausforderungen. Neben Medikamenten sind wirksame, nicht-medikamentöse Therapien zur Linderung der Symptome vorhanden.</p>



<p>Mit dem <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gehirnjogging-fur-ihre-grauen-zellen/">Gehirnjogging</a> von NeuroNation können verschiedene kognitive Funktionen gezielt angesprochen und verbessert werden. Es führt zu einer gesteigerten <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-gedachtnisleistung/">Gedächtnisleistung</a>, einer erhöhten Performanz des <a href="https://www.neuronation.com/science/de/arbeitsgedachtnis-funktion/">Arbeitsgedächtnisses</a> und effizienterer <a href="https://www.neuronation.com/science/de/informationsverarbeitung/">Informationsverarbeitung</a>. [<a href="#quellen" title="">16</a>] Wissenschaftliche Studien haben bereits gezeigt, dass kognitives Training Demenzen vorbeugt und bei Betroffenen die Symptome lindert. [<a href="#quellen" title="">9</a>]&nbsp;</p>



<span id="Quellen"><p>Für evidenzbasiertes und personalisiertes Training für Ihren Kopf starten Sie hier Gehirntraining gegen Demenz kostenlos!</p></span>









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		<title>Frontotemporale Demenz &#8211; Morbus Pick</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/frontotemporale-demenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 09:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund leben]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">/science/?p=25772</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste in Kürze Die Frontotemporale Demenz ist eine seltene Erkrankung, von der aber bereits jüngere Menschen betroffen sein können. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>Frontotemporale <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a></strong> ist eine seltene Erkrankung, von der aber bereits jüngere Menschen betroffen sein können.</li><li>Anders als bei anderen Demenz-Arten stehen <strong>Verhaltensstörungen im Vordergrund,</strong> Gedächtnisstörungen entstehen oft erst spät.</li><li>Die Therapieoptionen der chronisch fortschreitenden Erkrankung sind im Wesentlichen begrenzt auf Medikamente zur Verhaltensregulation und Optimierungen der Lebensumstände.</li></ul>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Frontotemporale Demenz?</strong></h2>



<p>Unter Frontotemporaler Demenz (FTD) versteht man eine Gruppe von Demenzen, die durch einen <strong>Nervenzellverlust im Stirnlappen</strong> (Lobus frontalis) sowie meist zusätzlich <strong>im Schläfenlappen</strong> (Lobus temporalis) des Gehirns gekennzeichnet ist. Sie wird nach ihrem Erstbeschreiber Arnold Pick auch als <a href="https://www.neuronation.com/science/de/morbus-pick-anderung-der-personlichkeit/">Morbus Pick</a> bezeichnet.</p>



<p>Es handelt sich um eine der selteneren Demenzformen, die allerdings bereits <strong>im jüngeren Alter</strong> auftreten kann. Meistens bricht es zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr auf, frühestens aber bereits im 20. Lebensjahr. [<a href="#Quellen" title="">1</a>]



<p>Der für Demenzen typische <a href="https://www.neuronation.com/science/de/der-gedachtnisverlust-und-seine-formen/">Gedächtnisverlust</a> tritt oft erst im Verlauf auf. Bei einer Frontotemporalen Demenz stehen im Anfangsstadium Verhaltensstörungen und Persönlichkeitsveränderungen im Vordergrund, bei einigen Verläufen eher Sprachstörungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie häufig tritt eine Frontotemporalen Demenz auf?</strong></strong></h2>



<p>Die FTD ist nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste Demenzform bei jüngeren Patienten. Insgesamt ist die Erkrankung schätzungsweise für bis zu <strong>3-9 Prozent aller Demenzfälle</strong> verantwortlich. [<a href="#Quellen" title="">2</a>]



<p>Eine aktuelle Studie wertete erstmals Daten aus 13 europäischen FTD-Registern aus [<a href="#Quellen" title="">3</a>]. Sie ergab einen Altersgipfel der Erkrankung von 71 Jahren. Die ermittelte Altersspanne reichte von 21 bis 87 Jahren. Männer sind laut dieser Studie, entgegen bisheriger Annahmen, häufiger betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was sind die Ursachen für Frontotemporale Demenz?</strong></strong></h2>



<p>Bei der FTD kommt es zu einem fortschreitenden Nervenzellrückgang, der mit der Ablagerung bestimmter Eiweiße im <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> verbunden ist. Die betroffenen Gehirnabschnitte im Stirn- und Schläfenbereich schrumpfen, was in bildgebenden Untersuchungen sichtbar wird. Oft sind diese Veränderungen asymmetrisch, mit einem stärker beschädigten linken frontotemporalen Kortex. Dass hier ein wichtiges Neuronennetz für die Produktion von Sprache liegt, erklärt die häufig beobachteten <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-wortfindungsstorung/">Wortfindungsstörung</a> der Betroffenen.</p>



<p>Etwa ein Drittel der Fälle geht auf eine <strong>genetische Veranlagung</strong> zurück, wobei verschiedene Gene beteiligt sein können. [<a href="#Quellen" title="">4</a>]&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was sind die Symptome von Frontotemporale Demenz?</strong></strong></h2>



<p>Da die Frontotemporale Demenz mehrere verschiedene Krankheitsbilder umfasst, sind sowohl die Symptome als auch der Verlauf variabel.</p>



<p>Am häufigsten treten <strong>Verhaltensstörungen</strong> wie Unaufmerksamkeit, Empathieverlust und Enthemmtheit auf. Die Persönlichkeit kann dadurch verändert erscheinen. Die <strong>Enthemmtheit</strong> kann sich in maßlosem Essverhalten oder einer gesteigerten Sexualität zeigen. Auch ein zwanghaftes Verhalten wie Wiederholung von Worten und Tätigkeiten gehört zu den typischen Symptomen.</p>



<p>Die Stimmung kann deutlich gedrückt oder aber euphorisch sein, was manchmal initial dazu führt, dass eine Depression oder Manie fehldiagnostiziert wird. Im Verlauf entstehen oft apathische Verhaltensweisen.</p>



<p>Vergesslichkeit, die ja ansonsten ein Kardinalsymptom von Demenzen ist, tritt oft erst spät auf. Es können jedoch <strong>Sprachfindungsstörungen und andere Sprachprobleme</strong> vorliegen. Manche Betroffene verlieren auch die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen.</p>



<p>Körperlich können Parkinson-artige Bewegungsstörungen, Blutdruckschwankungen und Inkontinenz auftreten. [<a href="#Quellen" title="">5</a>]



<p>Eine Krankheitseinsicht besteht selten, was den Alltag, die Diagnostik und auch die Therapie erschwert. [<a href="#Quellen" title="">6</a>]



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie wird bei einer Frontotemporalen Demenz die Diagnose erstellt?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2023/08/Fotolia_113855619_XS_prq0q7.jpg" alt="Dokotor erkennt Frontotemporale Demenz auf dem MRT Bericht" class="wp-image-25775" width="318" height="318"/></figure>
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<p>Die Diagnose beruht wesentlich auf den von außen zu beobachtenden Symptomen, die auf eine Schädigung des Stirn- oder Schläfenlappens hindeuten, da der Zellverlust erst im späteren Krankheitsverlauf sichtbar wird. Erkrankungsalter und Verlauf werden ebenfalls in die Diagnosefindung einbezogen. Es ist außerdem wichtig, <strong>andere Erkrankungen auszuschließen</strong>, vor allem Hirntumore, Schlaganfälle oder andere Arten der Demenz. [<a href="#Quellen" title="">7</a>]



<p>Neben einer eingehenden Befragung des Betroffenen sowie enger Kontaktpersonen werden in der Regel neuropsychologische Testungen durchgeführt, mit denen zentrale kognitive Funktionen geprüft werden, beispielsweise das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a>.</p>



<p>Besteht der Verdacht auf eine Frontotemporale Demenz, erfolgt zudem eine bildgebende Untersuchung mit Computertomographie (CT) oder <strong>Magnetresonanztomographie (MRT)</strong>.</p>



<p>Auf den Schnittbildern lässt sich im späteren Krankheitsstadium eine Schrumpfung des Stirnlappens und meist auch des Schläfenlappens erkennen.</p>



<p>Die <strong>Positronenemissionstomographie (PET)</strong> kann stoffwechselaktive Bereiche im Gehirn darstellen. Demenzen erkennt man an einer verminderten Aktivität in den für die Erkrankung typischen Abschnitten.</p>



<p>Mit einer FTD verbundene Ablagerungen bestimmter Eiweiße im Gehirn können in der Regel erst nach dem Tod durch eine feingewebliche Untersuchung des Gehirns nachgewiesen werden. Einen spezifischen Marker im Blut oder Nervenwasser gibt es bislang nicht. Entsprechende Untersuchungen werden dennoch durchgeführt, um andere Erkrankungen auszuschließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie verläuft Frontotemporale Demenz?</strong></h2>



<p>Aktuell werden anhand der Symptome und des Verlaufs folgende Formen der FTD unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>verhaltensorientierte FTD</li><li>primär progressive Aphasie</li></ul>



<p>Die <strong>verhaltensorientierte Variante</strong> fällt, wie der Name schon sagt, zuerst durch Verhaltensänderungen auf. Sie zeigt erst im Verlauf zunehmend <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-einschrankungen-was-bedeutet-das/">kognitive Einschränkungen</a> und mündet schließlich in Apathie und Bettlägerigkeit.</p>



<p>Die <strong>primär progressive Aphasie</strong> mit ihren Unterformen ist von Beginn an durch Sprachstörungen gekennzeichnet. So werden sowohl das Verstehen als auch die Produktion von Sprache immer schwieriger. Am Ende steht oft eine komplette Unverständlichkeit des Gesagten, trotz zum Teil flüssiger Sprachproduktion.</p>



<p>Diese Form der FTD führt auch zu einer zunehmenden Unfähigkeit, bekannte Gesichter zu erkennen. Das semantische Gedächtnis (Faktengedächtnis) kann bereits früh beeinträchtigt sein.</p>



<p>Neben diesen beiden häufigeren Formen gibt es mit Bewegungsstörungen assoziierte Formen, die mit Lähmungen oder einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) einhergehen können.</p>



<p>Die Lebenserwartung nach Diagnosestellung liegt zwischen zwei und 16, im Mittel acht Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie verläuft die Therapie einer Frontotemporalen Demenz?</strong></strong></h2>



<p>Eine Heilung der FTD ist bislang nicht möglich. Auch gibt es keine Medikamente, die den Verlauf bremsen können. [<a href="#Quellen" title="">8</a>]



<p>Die Therapie erfolgt symptomatisch. Vor allem die Verhaltensstörungen können durch <strong>Antidepressiva, Antipsychotika oder Antiepileptika</strong> positiv beeinflusst werden. Physiotherapie und Logopädie können unterstützend auf körperliche bzw. sprachliche Symptome wirken. Von besonderer Bedeutung sind <strong>Lebensstil-Interventionen</strong>. Dazu gehören körperliche und geistige Aktivitäten.</p>



<p>Regelmäßige, lange Spaziergänge sind hilfreich, ebenso <strong><a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-ubungen/">kognitive Übungen</a></strong>. Dafür bietet sich beispielsweise das personalisierte <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a> von NeuroNation an, dessen Effizienz sich auf die Grundlage neurowissenschaftlicher Erkenntnisse stützt.</p>



<p>Der spielerische Charakter der Übungen hilft, die Betroffenen zur Anwendung zu motivieren. Regelmäßiges Training der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitiven Fähigkeiten</a> kann den Abbau verlangsamen und alltägliche Probleme, etwa eine Wortfindungsstörung, lindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie verläuft die Therapie einer Frontotemporalen Demenz?</strong></strong></h2>



<p>Die häufigsten Demenzerkrankungen sind vom Typ <a href="https://www.neuronation.com/science/de/alzheimer/">Alzheimer</a> oder gehen auf Gefäßerkrankungen zurück (<a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-vaskulare-demenz/">vaskuläre Demenz</a>). Beide Arten können mithilfe von Medikamenten zumindest in ihrem Verlauf verzögert werden. Patient:innen mit vaskulärer Demenz profitieren zudem von einer Vermeidung der bekannten Risikofaktoren, wie Rauchen oder Bluthochdruck.</p>



<p>Die Alzheimer- und die vaskuläre Demenz fallen von Anfang an durch Gedächtnisprobleme auf. Erst später entwickeln sich Störungen des Verhaltens. Bei der Frontotemporalen Demenz sind diese Symptome in umgekehrter Reihenfolge zu beobachten.</p>



<p>Auch die Frontotemporale Demenz kann in Stadien eingeteilt werden: ein frühes, mittleres und spätes Stadium. Aufgrund des unterschiedlichen Verlaufs und der oft schon zu Beginn recht ausgeprägten Einschränkungen des Alltags spielt diese Einteilung hier jedoch eine geringere Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Die Frontotemporale Demenz ist eine seltene Erkrankung, die nicht heilbar ist. Dennoch kann der Verlauf durch bestimmte Therapiemaßnahmen abgemildert werden. Dazu gehören Lifestyle-Interventionen, wie regelmäßige geistige Aktivitäten.</p>



<p>Das neurowissenschaftlich fundierte Gehirntraining von NeuroNation stellt eine sinnvolle Therapieoption dar. Es hilft nicht nur Betroffenen, sondern kann generell der Entwicklung von Demenzen vorbeugen. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>





<span id="Quellen"><h2><strong>Quellen:</strong></h2></span>



[1] https://www.dzne.de/aktuelles/hintergrund/frontotemporale-demenz-ftd/</p>



[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Pick-Krankheit</p>



[3] Logroscino G, Piccininni M, Graff C, et al. Incidence of Syndromes Associated With Frontotemporal Lobar Degeneration in 9 European Countries. JAMA Neurol. 2023;80(3):279–286. doi:10.1001/jamaneurol.2022.5128, https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2800415</p>



[4] https://www.alz.org/alzheimers-dementia/what-is-dementia/types-of-dementia/frontotemporal-dementia</p>



[5] https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/Dokumentation_FTD_Muenchen.pdf</p>



[6] https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/frontotemporale-demenz</p>



[7] https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/st%C3%B6rungen-der-hirn-,-r%C3%BCckenmarks-und-nervenfunktion/delirium-und-demenz/frontotemporale-demenz/</p>



[8] Tsai, R.M. and Boxer, A.L. (2016), Therapy and clinical trials in frontotemporal dementia: past, present, and future. J. Neurochem., 138: 211-221. https://doi.org/10.1111/jnc.13640</p>The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/frontotemporale-demenz/">Frontotemporale Demenz – Morbus Pick</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gehirnjogging &#8211; Wissenschaftliche Übungen für das Gehirn</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/gehirnjogging-fur-ihre-grauen-zellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[gehirntraining]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wichtigste auf einen Blick Unser Gehirn gehört zu den wichtigsten Organen unseres Körpers. Deshalb sollte es von uns die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste auf einen Blick</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Gehirnjogging</strong> ist ein wissenschaftliches Training für das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> durch Denkaufgaben, das die <strong>kognitiven Fähigkeiten</strong> verbessern kann</li>
</ol>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Es ist wichtig für die <strong>mentale Leistungsfähigkeit,</strong> besonders im Alter</li>
</ol>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Die Vorteile</strong> sind u.a. verbesserte <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-kognitive-leistungsfahigkeit/">kognitive Leistung</a>, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a>, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/definition-konzentration/">Konzentration</a> und Problemlösungsfähigkeit; Stimmungsverbesserung und <a href="https://www.neuronation.com/science/de/stress-bewaltigen-methoden-zum-stressabbau/">Stressabbau</a> sind ebenfalls möglich.</li>
</ol>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2014/04/iStock-999388402-1013x1024.jpg" alt="Gehirnjogging -Gehirn joggt auf dem Laufband" class="wp-image-23284" style="aspect-ratio:0.9900497512437811;width:304px;height:auto"/></figure>
</div>


<p>Unser Gehirn gehört zu den wichtigsten Organen unseres Körpers. Deshalb sollte es von uns die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/aufmerksamkeit/">Aufmerksamkeit</a> bekommen, die es verdient hat. Mit Gehirnjogging können Sie Ihr <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirn trainieren</a>, was mehrere positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit hat.</p>



<p>Aber was steckt hinter dem Begriff “Gehirnjogging”? Wir zeigen Ihnen, worauf es bei diesem speziellen Training ankommt und welche Kriterien für ein effektives Gehirntraining erfüllt sein müssen.</p>



<p><em>Sie wissen schon, was Gehirnjogging ist? </em><a href="https://www.neuronation.com/welcome/video"><em>Hier</em></a><em> geht es zu den Übungen.&nbsp;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Gehirnjogging? Kurz und knapp erklärt</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="1359" height="176" src="https://www.neuronation.com/science/wp-content/uploads/2021/10/Trust-bar-2.jpg" alt="Wissenschaftliche Kooperationen" class="wp-image-22951" style="width:1004px;height:auto"/></figure>
</div>


<p>Gehirnjogging, Gehirntraining, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnisubungen-kostenlos/">Gedächtnistraining</a>: Der Sport für das Gehirn hat viele Bezeichnungen, meistens ist damit aber die gleiche Aktivität gemeint.</p>



<p>Grundsätzlich erhöht Gehirnjogging die Fitness für das Gehirn. Das Training wird allerdings nicht durch körperliche Anstrengung ausgeführt, sondern durch Denkaufgaben, die verschiedene <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-bereiche/">kognitive Bereiche</a> fördern.&nbsp;</p>



<p>Ihr Gehirn kann dabei ähnlich wie ein Muskel verstanden werden, dessen Leistungsfähigkeit sich durch das wiederholte Training steigert. Wird er unterfordert, baut er wieder ab. Regelmäßige Beanspruchung ist also eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Gehirn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Testen Sie das Gehirnjogging von Neuronation</h2>



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        }
    </style>
</div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Ursprung: Warum ist Gehirnjogging wichtig?</strong></h3>



<p>Gehirnjogging ist wichtig, weil mit zunehmendem Alter das Leistungsniveau der kognitiven Fähigkeiten sinkt. Durch regelmäßiges und facettenreiches Training ergibt sich für Sie die Möglichkeit, Ihre mentale Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.&nbsp;</p>



<p>Das funktioniert in allen Altersgruppen. Die diversen Übungseinheiten sind dazu bestimmt, gezielt Bereiche des Gehirns (insbesondere des Cerebrums, auch genannt Großhirn) zu stärken. Beim Gehirnjogging zielt jede Übung auf eine spezielle kognitive Fähigkeit ab.</p>



<p>Je vielseitiger die Übungen sind und je öfter sie trainiert werden, desto größer und langanhaltender sind auch die Erfolge, die Sie erzielen können.</p>



<p>Diese Art des Trainings ist übrigens keine Erfindung der letzten Jahre, sondern existiert bereits seit dem letzten Jahrhundert. Der deutsche Psychologe Siegfried Lehrl forschte in den 80er Jahren an Möglichkeiten, die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/definition-der-intelligenz-was-ist-das-eigentlich/">Intelligenz</a> zu erhöhen; Forschung, die 1992 in der Entwicklung von „<a href="/science/de/mat-mentales-aktivierungs-training-mit-mentaltraining/">Mentalem Aktivierungstraining</a>“ (<a href="https://www.neuronation.com/science/de/mat-mentales-aktivierungs-training-mit-mentaltraining/">MAT</a>) mündete. [1]



<p>Seitdem wurden vielfältige wissenschaftliche Projekte durchgeführt und Studienergebnisse publiziert, die die Effektivität von Gehirntraining untersuchen. 2008 wurde beispielsweise durch Dr. Susanne Jaeggi in der Dual-N-Back Studie nachgewiesen, dass Gehirnjogging eine Verbesserung der fluiden Intelligenz bewirken kann. [2]



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Vorteile hat Gehirnjogging</strong></h3>



<p>Die konkreten Vorteile von Gehirnjogging auf einem Blick:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erhöhte <a href="https://www.neuronation.com/science/de/verarbeitungsgeschwindigkeit-steigern/">Verarbeitungsgeschwindigkeit</a>:</strong>, Durch regelmäßiges, intensives Gehirnjogging werden wir schneller darin, neue Informationen zu verarbeiten. Das ist zum Beispiel hilfreich für ältere Erwachsene, die erste altersbedingte <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-einschrankungen-was-bedeutet-das/">kognitive Einschränkungen</a> spüren.</li>
</ol>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>Verbessertes Gedächtnis:</strong> Durch Gehirnjogging können Erinnerungsvermögen und <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-gedachtnisleistung/">Gedächtnisleistung</a> verbessert werden. Es kann auch dazu beitragen, das Risiko von <a href="https://www.neuronation.com/science/de/der-gedachtnisverlust-und-seine-formen/">Gedächtnisverlust</a> im Zusammenhang mit <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a> und anderen neurodegenerativen Erkrankungen zu reduzieren.</li>
</ol>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Verbesserte Konzentration und Aufmerksamkeit:</strong> Durch Gehirnjogging können Konzentration und Aufmerksamkeit gestärkt werden, was dazu beitragen kann, die Leistung in Beruf, Schule oder anderen Aktivitäten zu verbessern.</li>
</ol>



<ol start="4" class="wp-block-list">
<li><strong>Verbesserte Problemlösungsfähigkeiten:</strong> Gehirnjogging kann dazu beitragen, die Fähigkeit zu verbessern, komplexe Probleme zu lösen, indem es die kognitiven Fähigkeiten verbessert, die für das Lösen von Problemen notwendig sind.</li>
</ol>



<ol start="5" class="wp-block-list">
<li><strong>Stimmungsverbesserung:</strong> Gehirnjogging kann auch dazu beitragen, die Stimmung zu verbessern und Stress abzubauen, da es eine Aktivität ist, die das Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Bewältigung von Herausforderungen stärkt.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gehirnjogging Aufgaben mit Lösungen als PDF</strong></h3>



<p>Sind Sie an Gehirnjogging, Aufgaben interessiert? Wir haben für Sie einige Aufgaben mit Lösungen als PDF erstellt. Damit können Sie kostenlos einen Einblick in die Welt des Gehirnjoggings erlangen.</p>



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		<p>Gehirnjogging Aufgaben kostenlos als PDF downloaden</p>
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		<p>Geschafft! Dein PDF wird heruntergeladen.</p>
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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Formen von Gehirnjogging</strong></h3>



<p>Der Begriff Gehirnjogging kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. 2007 wurde mit Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging zum ersten Mal ein Gehirnjogging-Spiel für die breite Bevölkerung zugänglich.</p>



<p>Das Spiel für den Nintendo DS war ein voller Erfolg, doch leider erfüllte Dr. Kawashimas Ansatz nicht alle Voraussetzungen für ein effektives Training.</p>



<p>Ebenfalls beliebt, vor allem bei Senioren, sind Logikrätsel, Sudoku, Memory, Kartenspiele, Schach und ähnliche Spiele. Diese dienen der Unterhaltung, werden aber auch mit geistiger Fitness assoziiert.&nbsp;</p>



<p>Bedauerlicherweise fehlen auch hier bestimmte Kriterien, die im Gehirn für Transfereffekte sorgen. Ohne den richtigen wissenschaftlichen Aufbau kann das Gehirnjogging langfristig nicht die gewünschten Resultate erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Effektives Gehirnjogging: Das gibt es zu beachten</strong></h2>



<p>Damit Sie optimal vom Gehirnjogging profitieren können, gibt es einige Punkte zu beachten.&nbsp;</p>



<p>Natürlich kann jede geistige Stimulierung auch Training für unser Gehirn sein; allerdings heißt das nicht, dass das Lösen von Kreuzworträtseln am Frühstückstisch ausreicht, um unser Gehirn fit zu halten.</p>



<p>Deshalb haben wir die wichtigsten Faktoren für ein effektives Training für Sie zusammengefasst.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>8 Punkte für effektives Gehirnjogging</strong></h3>



<p>Folgende Punkte müssen erfüllt sein, um nachhaltig die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu steigern.</p>



<p><strong>1. An den Leistungsgrenzen arbeiten:</strong></p>



<p>Achten Sie stets darauf, ob Ihr Gehirn an seinen Leistungsgrenzen trainiert. Verlassen Sie immer wieder Ihre Komfortzone, um es bestmöglich anzuregen.</p>



<p><strong>2. Die richtige Umgebung aussuchen:</strong></p>



<p>Schalten Sie alle Geräte ab, die Sie unnötig ablenken könnten, wie z.B. Fernseher, Radio und Musik. Am besten klappt Training zu Hause in einem ruhigen Zimmer. Lassen Sie sich während der Übungssitzung vollständig auf das Training ein. Tun Sie nichts anderes parallel, sonst kann Ihr Gehirn nur “mit halber Kraft trainieren”.</p>



<p><strong>3. Regelmäßig statt punktuell trainieren:</strong></p>



<p>Trainieren Sie nicht länger als eine Stunde pro Tag und verteilen Sie das Training gleichmäßig auf die Woche. Wir empfehlen, an drei unterschiedlichen Tagen pro Woche eine Sitzung von ca. 30 Minuten zu absolvieren. Sie können die Intensität allerdings individuell anpassen. Finden Sie den für Sie passenden Rhythmus.</p>



<p><strong>4. Schlaf als wichtigen Baustein erkennen:</strong></p>



<p>Schlaf ist gesund für das Gehirn und nötig, um Erinnerungen zu konsolidieren und kognitive Reserven aufzufüllen. Daher trägt ausreichend Schlaf dazu bei, die Effizienz des Gehirntrainings zu erhöhen.</p>



<p><strong>5. Gesund ernähren, mit den richtigen Nährstoffen:</strong></p>



<p>Damit das Gehirn auf einem hohen Level operieren kann, benötigt es eine Vielfalt an Nährstoffen. Solche sind beispielsweise in der mediterranen Diät enthalten, deren positiver Effekt für ein gesundes Gehirn in vielen Studien gezeigt wurde. [3]



<p><strong>6. Misserfolge als Fortschritt verstehen:</strong></p>



<p>Ärgern Sie sich nicht über Misserfolge in den Übungen. Für jeden Erfolg sind viele Misserfolge nötig, die den anschließenden Fortschritt überhaupt erst ermöglichen. Übung macht den Meister.&nbsp;</p>



<p><strong>7.&nbsp; Genug Abwechslung:</strong></p>



<p>Das Gehirn besteht aus zwei Gehirnhälften, die in verschiedene Regionen unterteilt sind. Diese Regionen sind zum Teil für bestimmte Fähigkeiten zuständig, zum Teil müssen sie mit anderen Regionen gut vernetzt sein, um Informationen auszutauschen und Prozesse durchführen zu können. Um einen ganzheitlichen Trainingserfolg zu erzielen, müssen unterschiedliche <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitive Fähigkeiten</a> mit unterschiedlichen Übungen trainiert werden.</p>



<p>Durch das Wechseln zwischen verschiedenen Übungen stellen Sie sicher, dass Ihr gesamtes Gehirn gefordert wird. Gleichzeitig sorgt die Abwechslung für einen größeren Trainingserfolg.&nbsp;</p>



<p><strong>8. Täglich ausreichend bewegen:</strong></p>



<p>Durch tägliche Bewegung regen wir die Gehirnaktivität mit an. So tut Bewegung nicht nur unserem Körper gut, sondern auch unserem Geist. Durch Sport erzielen Sie sogar noch größere Erfolge.</p>



<p>Beachten Sie diese 8 Punkte, werden Sie schnell Fortschritte erzielen und schon bald von einem fitteren Gehirn profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Übungen, welche die Kriterien erfüllen</strong></h2>



<p>Leider erfüllen nicht viele Übungen und Spiele die Anforderungen für ein effektives Gehirnjogging. Einige gibt es aber doch, hier sind unsere Empfehlungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schach</strong></h3>



<p>Kaum ein Spiel war über eine so lange Zeit relevant wie das Strategiespiel mit den Schwarzen und Weisen Feldern. Auch als Gehirnjogging eignet sich Schach besonders gut, denn die nahezu unendlichen Möglichkeiten wollen vorausgeplant werden.</p>



<p>Wer also etwas für sein Gehirn tun will, sollte Schach einmal eine Chance geben. Praktischer Tipp: der anerkannte Sport kann nicht nur mit Freunden oder den Großeltern gespielt werden, sondern auch auf dem Smartphone, Tablet oder Computer.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Neue Sprache Lernen</strong></h3>



<p>Auch eine neue Sprache zu lernen, trainiert unser Gehirn. Beim Lernen neuer Sprachen kommt vor allem unser <a href="https://www.neuronation.com/science/de/arbeitsgedachtnis-funktion/">Arbeitsgedächtnis</a> zum Einsatz.</p>



<p>Das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/besser-auswendig-lernen/">Auswendiglernen</a> neuer Vokabeln verbessert die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/merkfahigkeit/">Merkfähigkeit</a>, während das Verstehen von Grammatikregeln auch das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/logisch-denken-kann-man-trainieren/">logische Denken</a> trainiert.</p>



<p>Auch das Schauen von Filmen und Serien auf einer Fremdsprache kann als Gehirnjogging zu verstehen sein, da sich das Gehirn hier mehr anstrengen muss, um das Gesagte zu verstehen. Ändern Sie also das nächste Mal einfach die Sprache, wenn Sie auf der Couch fernsehen und tun Sie etwas Gutes für Ihr Gehirn.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Physische Aktivitäten</strong></h3>



<p>Auch Bewegung und Sport können tatsächlich Ihre kognitiven Funktionen verbessern. So hat auch eine <a href="https://www.health.harvard.edu/mind-and-mood/train-your-brain">Harvard</a>-Studie gezeigt: Regelmäßiges Ausdauer- oder Krafttraining hat einen positiven Effekt auf das Gedächtnis, die Problemlösefähigkeit sowie die Konzentration. [4]



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Musikinstrument lernen</strong></h3>



<p>Lernen, ein Musikinstrument zu spielen, ist ebenfalls eine hervorragende Gehirnjogging Methode. Es werden gleichzeitig das Gehör, der Sehsinn sowie die Hände benötigt; dadurch wird die motorische Koordination und die Konzentration angeregt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gehirntraining</strong></h3>



<p>Optimal für eine verbesserte Hirnleistung eignen sich <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gehirntraining-ubungen/">Gehirntraining Übungen</a>, die explizit zu diesem Zweck konzipiert wurden. NeuroNation bietet über 30 dieser Übungen und ist damit die perfekte Ergänzung zu jeder anderen Gehirnjogging Aktivität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wissenschaftlich fundiertes Gehirnjogging mit der NeuroNation App</strong></h2>



<p>In Zusammenarbeit mit Neuropsycholog:innen und Neurowissenschaftler:innen vieler unabhängiger Forschungseinrichtungen hat NeuroNation eine <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnistraining-app-kostenlos/">Gehirnjogging App</a> entwickelt, die alle nötigen Kriterien erfüllt, um hocheffektives Gedächtnistraining zu gewährleisten.&nbsp;</p>



<p>NeuroNation arbeitet mit mehreren Universitäten weltweit zusammen, um das Training effizienter zu gestalten. Hier erfahren Sie mehr über <a href="/science/de/die-wissenschaft-hinter-neuronation/">die Wissenschaft hinter NeuroNation</a>.</p>



<p>Es fließen regelmäßig die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Medizin in die Übungen mit ein. Unsere Aufgabe bei NeuroNation ist es, allen Menschen ein wirksames <a href="https://www.neuronation.com/science/de/mentales-alter-halten-sie-sich-fit/">mentales Training</a> zugänglich zu machen.&nbsp;</p>



<p>In der App haben wir unsere Übungen in vier Kategorien eingeteilt, die im folgenden Abschnitt vorgestellt werden.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die vier Kategorien unserer Übungen</strong></h3>



<p>Jede der vier Kategorien sollte gefördert werden, damit das Gehirnjogging möglichst erfolgreich ist. Manche der über 30 Übungen trainieren dabei gleich mehrere Kategorien, jeweils unterschiedlich stark.</p>



<p>Die vier Kategorien sind:</p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="200" height="200" src="https://www.neuronation.com/science/wp-content/uploads/2022/05/BT_Domain_Icon_-speed-1-3.png" alt="Geschwindigkeit Symbol" class="wp-image-23254 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Geschwindigkeit: </strong>Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen schnell zu verarbeiten und abzurufen.</p>
</div></div>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/BT_Domain_Icon_-reasoning-2.png" alt="" class="wp-image-23256 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Schlussfolgerndes Denken: </strong>Die Fähigkeit, Muster und Zusammenhänge zu erkennen und daraus entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.</p>
</div></div>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/BT_Domain_Icon_-memory.png" alt="" class="wp-image-23257 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Gedächtnis: </strong>Die Fähigkeit, neue Informationen im Arbeits- und <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-langzeitgedachtnis/">Langzeitgedächtnis</a> zu speichern und wieder abzurufen.</p>
</div></div>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-vertically-aligned-center" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/BT_Domain_Icon_-focus-150x150.png" alt="" class="wp-image-23258 size-thumbnail"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Aufmerksamkeit: </strong>Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren und Ablenkungen auszublenden.&nbsp;</p>
</div></div>



<p></p>



<p>Für den optimalen Trainingseffekt personalisiert die NeuroNation App Ihren Trainingsplan so, dass Ihre Defizite ausgeglichen werden und keine Kategorie vernachlässigt wird.</p>



<p>Gefallen Ihnen manche Übungen besonders gut, können Sie diese Gehirnjogging Aufgaben auch manuell auswählen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beispielübungen aus der NeuroNation App</strong></h3>



<p>Zum besseren Verständnis haben wir für Sie in jeder Kategorie zwei Beispielübungen herausgesucht. Hier sehen Sie den Aufbau und die Trainingsmethode der einzelnen Spiele.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Blitzrechner</strong><strong> </strong></h4>



<p>Kategorie: Geschwindigkeit</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/12.png" alt="NeuroNation Übung Blitzrechner" class="wp-image-23259 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die Übung Blitzrechner trainiert die Fähigkeit, in kurzer Zeit mathematische Rechnungen durchzuführen.</p>



<p>Dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad mit der persönlichen Leistung. Auf höheren Levels müssen mehrere Zahlen in einer Rechnung addiert, subtrahiert, multipliziert und dividiert werden. Teilweise fehlt auch das richtige Rechenzeichen, das der oder die Nutzer:in dann einfügt.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading">Buchstabensalat</h4>



<p>Kategorie: Geschwindigkeit</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 21%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Bei der Übung Buchstabensalat erscheinen verschiedene Buchstaben auf dem Bildschirm. Am oberen Bildschirmrand wird angezeigt, welchen Buchstaben Sie auf dem Bildschirm finden müssen. Das Ziel dabei ist, in einer festgelegten Zeitspanne so viele Buchstaben wie möglich anzuklicken.&nbsp;</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/06/Alphabet-Soup.png" alt="Buchstabensalat" class="wp-image-23491 size-full"/></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Formdreher&nbsp;</strong></h4>



<p>Kategorie: Schlussfolgerndes Denken</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/24.png" alt="Übung Formdreher" class="wp-image-23260 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Bei der Übung Formdreher wird Ihre Fähigkeit zur mentalen Rotation trainiert. Diese Fähigkeit wird in der Neuropsychologie unter anderem durch den mentalen Rotationstest (MRT) erfasst.&nbsp;</p>



<p>Die Ausprägung der mentalen Rotationsfähigkeit variiert von Person zu Person, allerdings konnten Studien nachweisen, dass sie sich durch Training verbessern lässt. [5]
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading">Solitaria</h4>



<p>Kategorie: Schlussfolgerndes Denken</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 22%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Bei der Übung Solitaria werden verschiedene Muster in unterschiedlichen Farben dargestellt. Dabei ist eine Muster-Farbkombination einzigartig, alle anderen wiederholen sich. Nun liegt es an Ihnen, die einzigartige Kombination ausfindig zu machen.&nbsp;&nbsp;</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/10/Solitaria.png" alt="Solitaria eine übung für Deduktives Denken" class="wp-image-24275 size-full"/></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Zahlenkönig</strong></h4>



<p>Kategorie: Gedächtnis</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:22% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/02.png" alt="Übung Zahlenkönig" class="wp-image-23261 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die Übung Zahlenkönig trainiert gleichzeitig zwei, im Alltag wichtige kognitive Fähigkeiten, sie ist also eine sogenannte multimodale Übung.</p>



<p>Zum einen werden die Grundrechenarten trainiert, zum anderen die Gedächtnisleistung.&nbsp;</p>



<p>Multimodales Training wurde unter anderem in der sogenannten Dortmunder Altersstudie erfolgreich angewendet. [6]
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading">Drehmemory</h4>



<p>Kategorie: Gedächtnis</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 23%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Am Anfang dieser Übung werden bis zu 4 Symbole gezeigt, die Sie sich merken müssen. Danach werden diese verdeckt und die Position der Symbole wird verdreht. Anschließend werden die Symbole nacheinander abgefragt.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2015/09/Drehmemory.png" alt="Gehirnjogging Memory mit unserer Übung Drehmemory aus der NeuroNation App" class="wp-image-24182 size-full"/></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Blitzblick</strong><strong> </strong><strong></strong></h4>



<p>Kategorie: Aufmerksamkeit</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:22% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2022/05/04.png" alt="Übung Blitzblick" class="wp-image-23262 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>In der Übung Blitzblick müssen in kürzester Zeit Informationen erfasst und ähnliche Informationen voneinander unterschieden werden.&nbsp;</p>



<p>Die schnelle Erfassung und Organisation visueller Informationen nimmt in der Regel im Alter ab und gilt als einer der Gründe für eine erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit im Straßenverkehr mit zunehmendem Alter.&nbsp;</p>



<p>Studien zeigen jedoch auch hier, dass die Fähigkeit durch Training wieder gesteigert werden kann.</p>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Mackworth-Uhr</strong></h4>



<p>Kategorie: Aufmerksamkeit</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:auto 22%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Bei dieser Übung bewegt sich der Zeiger einer Uhr jeweils entweder um 1 oder 2 Ticks weiter. Nach jedem Tick müssen Sie angeben, ob eine Position auf dem Ziffernblatt übersprungen wurde. Ihre Ausdauer ist gefragt, denn nur wer konzentriert bleibt, vermeidet Fehler.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2014/02/Clockwise.png" alt="Mackworth-Uhr Übung in der NeuroNation App" class="wp-image-24328 size-full"/></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gehirnjogging ist in jedem Alter relevant</strong></h2>



<p>Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, sind Sie sich bereits über die Relevanz von Gehirnjogging im Klaren. Das Gehirn will gefordert werden, und bei zu geringer Auslastung schreitet der altersbedingte Abbau schneller voran.</p>



<p>Egal welcher Altersgruppe Sie angehören: Gehirnjogging hat für Sie immer Vorteile.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gehirnjogging für Kinder</strong></h3>



<p>Für Kinder ist Gehirnjogging deswegen interessant, weil so bereits in der Entwicklung kognitive Fähigkeiten gefördert werden. Das kann zu besseren Leistungen in der Schule führen.</p>



<p>Die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/konzentrationsfahigkeit/">Konzentrationsfähigkeit</a> sowie die Merkfähigkeit werden verbessert. Für Kinder ist besonders die Förderung der fluiden Intelligenz interessant. Dadurch kann die Welt schon im frühen Alter besser verstanden werden. Dies wiederum kann sich auf den gesamten Lebensweg ihres Kindes, sowohl beruflich als auch privat, positiv auswirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gehirnjogging als Erwachsener</strong></h3>



<p>Auch bei Erwachsenen, die sich ihrer vollen Gesundheit erfreuen, ist Gehirnjogging eine beliebte Tätigkeit, um geistig fit zu bleiben oder mehr ihres kognitiven Potenzials auszuschöpfen.</p>



<p>Mit einer gesteigerten mentalen Leistungsfähigkeit können sich einige Vorteile bei Erwachsenen einstellen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erhöhte Konzentrationsfähigkeit</li>



<li>Schnellere <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wieso-haben-manche-menschen-eine-schnelle-auffassungsgabe/">Auffassungsgabe</a></li>



<li>Besseres Gedächtnis (Merkfähigkeit steigt)</li>



<li>Bessere Leistungen im Studium</li>



<li>Gesteigerte Effizienz sowie verbesserte Leistung bei der Arbeit</li>



<li>verlangsamter Abbau der kognitiven Fähigkeiten</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gehirnjogging für Senioren</strong></h3>



<p>Für Senioren kann Gehirnjogging besonders wichtig sein. Immer mehr Menschen erkranken im hohen Alter an Demenz. Diese Tendenz setzt sich weiter fort. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Demenzerkrankung durch <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">kognitives Training</a> verlangsamt oder die Symptome vermindert werden können. [7]



<p>Um auch im hohen Alter geistig noch fit zu sein, kann ein aktiver Geist die nötigen Reize setzen, um das Gehirn in Form zu halten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie sinnvoll ist Gehirnjogging?</strong></h2>



<p>Gehirnjogging ist daher sehr sinnvoll. Durch das Training des Gehirns erhöhen sich die kognitiven Fähigkeiten merklich, was auch die Leistungsfähigkeit im Alltag signifikant erhöht.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig beugen Sie mit Gehirnjogging dem Abbau des Gehirns vor, was gerade für ältere Menschen sehr wichtig ist, damit sie in ihrem Lebensabend noch lange ohne Einschränkungen leben können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Gehirnjogging hält Ihren Geist fit</strong></h2>



<p>Obwohl die Praxis des Gehirnjoggings nicht so weit verbreitet ist wie regulärer Sport, hat es dennoch einige Vorteile und sollte regelmäßig durchgeführt werden, wenn Sie Ihre mentale Fitness stärken und lange aufrechterhalten möchten.</p>



<p>Wer seinen Geist regelmäßig trainiert, wirkt so präventiv dem Abbau der kognitiven Fähigkeiten entgegen und genießt länger ein unbeschwertes Leben.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Zusätzlich kann das Training zu einer Steigerung der fluiden Intelligenz führen, die im Alltag und Beruf einen großen Unterschied machen kann.&nbsp;</p>



<p>Starten Sie jetzt mit unserem Gehirnjogging und bauen Sie eine neue positive Gewohnheit auf.&nbsp;</p>




<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium is-resized"><a href="https://apps.apple.com/de/app/gehirnjogging-mit-neuronation/id821549680" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2021/10/apple_store_badge-2-300x116.png" alt="" class="wp-image-22922" style="width:319px;height:123px"/></a></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=air.nn.mobile.app.main" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2021/10/google-play-badge1-2-300x116.png" alt="" class="wp-image-22921"/></a></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Quelle</strong></h2>



<div class="wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
[1] Lehrl, S. (2005). Mentales Erfolgstraining: die Biologie der Intelligenz nutzen-die persönlichen Anforderungen besser meistern;[Wissen und programmierte Übungen für ein besseres Gehirn]. Belenus.</p>



[2] Jaeggi, S. M., Buschkuehl, M., Jonides, J., &amp; Perrig, W. J. (2008). Improving fluid intelligence with training on working memory. Proceedings of the National Academy of Sciences, 105(19), 6829-6833.</p>



[3] Huhn, S., Kharabian Masouleh, S., Stumvoll, M., Villringer, A., &amp; Witte, A. V. (2015). Components of a Mediterranean diet and their impact on cognitive functions in aging. Frontiers in Aging Neuroscience, 7, 132.</p>



[4] Gomes-Osman, J., Cabral, D. F., Morris, T. P., McInerney, K., Cahalin, L. P., Rundek, T., &#8230; &amp; Pascual-Leone, A. (2018). Exercise for cognitive brain health in aging: A systematic review for an evaluation of dose. Neurology: clinical practice, 8(3), 257-265.</p>



[5] De Lisi, R., &amp; Wolford, J. L. (2002). Improving children&#8217;s mental rotation accuracy with computer game playing. The Journal of genetic psychology, 163(3), 272-282.</p>



[6] Gajewski, P. , Wipking, C., Falkenstein, M. &amp; Gehlert, T. (2010). Dortmunder Altersstudie: Studie zur Förderung der Hirnleistungsfähigkeit bei Älteren. Forschungsbericht VV04. Berlin: Unfallforschung der Versicherer (UDV).</p>



[7] Rosenberg, A., Ngandu, T., Rusanen, M., Antikainen, R., Bäckman, L., Havulinna, S., &#8230; &amp; Kivipelto, M. (2018). Multidomain lifestyle intervention benefits a large elderly population at risk for cognitive decline and dementia regardless of baseline characteristics: The FINGER trial. Alzheimer&#8217;s &amp; Dementia, 14(3), 263-270.</p>
</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wissenschaft hinter NeuroNation</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/die-wissenschaft-hinter-neuronation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Bruhn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 18:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Gesund leben]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz und IQ]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<guid isPermaLink="false">/science/?p=16141</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Leistung des Gehirns kann aktiv aufrechterhalten und verbessert werden. Ein elementarer Bestandteil für geistige Fitness ist Gehirntraining, auch Hirnleistungstraining [&#8230;]</p>
The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-wissenschaft-hinter-neuronation/">Die Wissenschaft hinter NeuroNation</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leistung des Gehirns kann aktiv aufrechterhalten und verbessert werden. Ein elementarer Bestandteil für geistige Fitness ist <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a>, auch <a href="https://www.neuronation.com/science/de/hirnleistungstraining/">Hirnleistungstraining</a> oder <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">kognitives Training</a> genannt. Aber wie wirkt kognitives Training überhaupt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die drei Schlüssel zur mentalen Fitness</h2>



<p>Kognitives Training beruht auf drei wesentlichen Mechanismen. Der erste Mechanismus erscheint trivial: Wenn wir etwas üben, werden wir darin besser. Je öfter die einzelnen Trainingsaufgaben durchgeführt werden, desto besser wird die Leistung. Wir finden uns schneller in den Übungen zurecht und sie werden zunehmend vertraut.&nbsp;</p>



<p>Dank des zweiten Mechanismus entwickelt sich darauf aufbauend ein Verständnis, wie die Aufgaben besser angegangen werden können. Wir entwickeln Strategien, die uns helfen, die Aufgabe schnell und richtig zu lösen. Diese Strategien werden für uns mit der Zeit immer selbstverständlicher und lassen sich auch auf Aufgaben im Alltag übertragen.&nbsp;</p>



<p>Der dritte Mechanismus läuft in unserem <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> für uns versteckt ab: Neuronale Plastizität wird durch die Herausforderung im Training angeregt [1]. Das bedeutet, dass sich die Verknüpfungen im Gehirn an die Anforderungen anpassen &#8211; sie werden schwächer, stärker, bilden sich zurück oder ganz neu aus -, was zu einer effizienteren <a href="https://www.neuronation.com/science/de/informationsverarbeitung/">Informationsverarbeitung</a> führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das optimale Programm, um Trainingseffekte zu maximieren</h2>



<p>Wie kann man die Wirksamkeit des Trainings erhöhen? In einem Überblicksartikel [2] wurde die Effizienz verschiedener Trainingspläne verglichen. So zeigte sich, dass wir am besten zwei- bis dreimal die Woche für jeweils 3 bis 60 Minuten trainieren. Das Training von mehreren kognitiven Bereichen gleichzeitig (multimodales Training) ist dem Training von isolierten einzelnen Bereichen überlegen.&nbsp;</p>



<p>Unsere Forscherinnen und Forscher und unser Entwicklerteam in Berlin haben das Gehirntraining von NeuroNation so entworfen, dass wir alle diese wichtigen Erkenntnisse aufgreifen. Jede Einheit besteht aus einem Set Übungen, die mehrere kognitive Domänen trainieren und so Multimodalität gewährleisten. Das Training wird fortlaufend an den Nutzer oder die Nutzerin angepasst: Die Schwierigkeit der Übungen wird mit der persönlichen Leistungskurve abgestimmt und die Auswahl der Übungen anhand der Ergebnisse im Stärke-Schwäche-Test getroffen.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Unsere Effektivität</h1>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gehirntraining: Gut für den Kopf, gut für den Alltag</strong></h2>



<p>Eine Studie der MSH Medical School Hamburg und der Universität Würzburg hat gezeigt, dass NeuroNation-Übungen, ausgeführt von Zuhause aus, nach nur 21 Trainingseinheiten effektiv sind [3].</p>



<p>Die Teilnehmer:innen wurden in eine Trainings- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Trainingsgruppe absolvierte von Zuhause aus NeuroNation-<a href="/science/de/gedachtnisubungen-online/">Gedächtnisübungen</a>. Die Kontrollgruppe führte währenddessen ausschließlich Sprachübungen aus.</p>



<p>Nach nur 21 Trainingseinheiten konnten die Teilnehmer:innen der Trainingsgruppe spürbar ihr <a href="/science/de/gedachtnis-verbessern/">Gedächtnis verbessern</a>, auch weitere kognitive Merkmale wie <a href="/science/de/verarbeitungsgeschwindigkeit-steigern/">Verarbeitungsgeschwindigkeit</a> sind gestiegen. Die gemessenen Verbesserungen übertrafen deutlich die Veränderungen in der Kontrollgruppe.</p>



<p>Noch erfreulicher sind lebensverändernde Effekte, die die Trainingsgruppe über ihren Alltag berichtete: Die Anzahl <a href="/science/de/kognitive-einschrankungen-was-bedeutet-das/">kognitiv</a> bedingter Fehler wie vergessene Termine, fehlende <a href="/science/de/definition-konzentration/">Konzentration</a> bei der Arbeit und Unentschlossenheit bei wichtigen Entscheidungen ist deutlich gesunken.</p>



<p>Leiter der Studie Prof. Tilo Strobach kommentiert die Ergebnisse:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>„Da die Personen der Trainings- und der Kontrollgruppe zufällig zugewiesen wurden und wir darüber hinaus sichergestellt haben, dass die Leistungen der Trainings- und Kontrollgruppe im Test vor den Maßnahmen vergleichbar waren, können wir schlussfolgern, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Gruppen tatsächlich auf das Training zurückzuführen sind“</em></p></blockquote>





<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex"></div>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Einzelfall: Die breite Evidenz für NeuroNations Wirksamkeit</h2>



<p>Die bisherige Forschung zu NeuroNation zeigte Effekte in den Bereichen <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a>, geistige Flexibilität, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/arbeitsgedachtnis-funktion/">Arbeitsgedächtnis</a>, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/verarbeitungsgeschwindigkeit-steigern/">Verarbeitungsgeschwindigkeit</a>, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/aufmerksamkeit/">Aufmerksamkeit</a> und Transfer in den Alltag auf. So konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass sich das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/das-episodische-gedachtnis/">episodische Gedächtnis</a> verbessert [4], ebenso wie das verbale Lernen und Gedächtnis [5]. Das bedeutet, dass sich Studienteilnehmer:innen nicht nur inhaltlich zusammenhängende Informationen besser merken konnten, sondern sich allgemein an sprachliche Informationen nach dem Training besser erinnerten. Weiterhin wurde ein Effekt auf die Flexibilität im Denken [5] gefunden: das Training verbesserte die Fähigkeit, auf wechselnde Aufgaben zu reagieren [3].&nbsp;</p>



<p>Besonders relevant für die mentale Fitness ist das Arbeitsgedächtnis. Dank des Arbeitsgedächtnis können wir Informationen im aktuellen Moment mental festhalten und nutzen, beispielsweise einen Zahlencode zur Zwei-Faktor-Authentifizierung, um ihn in einer App einzugeben. Das NeuroNation Gehirntraining verbessert nachweislich das Arbeitsgedächtnis sowohl für bildliches [6] als auch sprachliches [7] Material.&nbsp;</p>



<p>Darüber hinaus wurde eine verbesserte Effizienz der Verarbeitung im Gehirn festgestellt [8]. Das Training hat sich ebenso auf die geistige Geschwindigkeit ausgewirkt: sowohl Gesunde [3] als auch Patient:innen [5] waren nach dem Training schneller. Im Bereich Aufmerksamkeit wurde eine Verbesserung in der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/definition-konzentration/">Konzentration</a> [3] und für Multitasking [9] nachgewiesen. Diese Trainingseffekte beschränkten sich dabei nicht nur auf wissenschaftliche Testaufgaben, sondern waren für Studienteilnehmende auch im Alltag spürbar: sie berichteten von einer wachsenden Alltagsfitness und einer Verringerung der kognitiven Fehlerhäufigkeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/image-12-1024x241.png" alt="Kognitive Domänen, die NeuroNation nachgewiesen verbessert" class="wp-image-25429"/></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Wissenschaftliche Studien und Kooperationen</h1>



<p>Dass unser sorgfältig entwickeltes Training tatsächlich die mentale Fitness steigert, wurde bereits in einer Vielzahl von Studien demonstriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über den Globus verteilt: Partner von Deutschland bis Australien</strong></h2>



<p>Die zwei größten Studien im Bereich ”Gesundes kognitives Altern zur Prävention von dementiellen Entwicklungen” setzten das Gehirntraining von NeuroNation ein. Die erste Studie, <em>Maintain Your Brain</em> [10], wurde von mehreren Universitäten in Australien durchgeführt. Sie untersuchte die Wirksamkeit von verschiedenen Interventionen, etwa körperliches und kognitives Training, Ernährung und Entspannung (Peace of Mind), auf die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-kognitive-leistungsfahigkeit/">kognitive Leistung</a> drei Jahre nach der ersten Messung.</p>



<p>Ganz ähnlich war die <em>AgeWell </em>Studie [11] von mehreren Universitäten in Deutschland ausgerichtet: Auch in dieser Studie wurde der Einfluss von verschiedenen Interventionen (Ernährung, körperliche Aktivität, kognitives Training, Optimierung der Medikation, Management von vaskulären Risiken, soziale Aktivität und bei Bedarf spezifische Interventionen für Trauer und Depression) auf die kognitive Leistung zwei Jahre später untersucht.</p>



<p>Beide Studien sind mittlerweile abgeschlossen und werden derzeit ausgewertet und publiziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neu: NeuroNation MED hilft bei kognitiver Beeinträchtigung</strong></h2>



<p>Die erste Studie zu unserem CE-zertifizierten Medizinprodukt, der digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) NeuroNation MED läuft zur Zeit und hat bereits genügend Patient:innen rekrutiert.</p>



<p>In dieser multizentrischen Studie unserer klinischen Partner in Berlin, München, Jena, Köln und Luxemburg wird das kognitive Training mit NeuroNation MED bei Patient:innen mit diagnostizierter leichter kognitiver Störung (ICD-10 Code F06.7) untersucht. Die Zwischenauswertung der Leistungen der ersten 50 Studienteilnehmenden war bereits so vielversprechend, dass NeuroNation MED vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in das DiGA-Verzeichnis und damit in die Erstattung durch alle gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen wurde: Das kognitive Training mit NeuroNation MED kann nun bei einer vorliegenden Diagnose von leichten kognitiven Beeinträchtigungen verschrieben und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht zu Studien und Partnerschaften</h2>



<p>Inzwischen wurden 23 wissenschaftliche Publikationen zu Studien mit NeuroNation veröffentlicht. Unsere Kooperationen haben einen Schwerpunkt in Deutschland, wir blicken aber ebenso auf viele langjährige, erfolgreiche Kooperationen weltweit. Einen Überblick gibt es hier: <a href="https://neuronation-med.de/studies">https://neuronation-med.de/studies</a>.</p>



<p>Die Themen der bisherigen und laufenden Studien sind vielfältig. Wir testen unser Gehirntraining mit Gesunden in unterschiedlichen Altersgruppen zur generellen Überprüfung der Wirksamkeit und zur Verbesserung der Aufgaben sowie des Trainingskonzeptes. Zusätzlich arbeiten wir im Bereich des (gesunden) Alterns, in der Prävention am Arbeitsplatz, sowie mit Patient:innen unterschiedlichster Diagnosen: leichte kognitive Beeinträchtigung, Parkinson, Multiple Sklerose, Huntington, Gehirnerschütterung, Krebs, Hörverlust/Cochlear Implantat, Depression, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/adhs/">ADHS</a>, Sucht. Darüber hinaus wurde das kognitive Training mit NeuroNation auch in einigen kleineren, auch studentischen Forschungsprojekten erfolgreich eingesetzt.</p>



<p>Zu unseren bisherigen Studienpartner:innen gehören (alphabetische Auflistung):</p>



<figure class="wp-block-table is-style-regular"><table><tbody><tr><td>Asklepios Fachklinikum Stadtroda</td><td>David Weise</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25404" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/asklepios.png" alt="Asklepios"></td></tr><tr><td>Charité Berlin</td><td>Carsten Finke</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25417" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/Logo_Charite-1charite.png" alt="Charité Universitätsmedizin Berlin"></td></tr><tr><td>Charles University Prague</td><td>Chiara Freccero</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25422" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/UniPrag_UKEN-1-version1-afoto-1prag.png" alt="Charles University Prague"></td></tr><tr><td>HU Berlin</td><td>Isabel Dziobek</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25412" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/HUBerlin_humboldt.logo_.Logo-1.png" alt="Humboldt-Universität zu Berlin"></td></tr><tr><td>LMU München</td><td>Sigrid Seiler</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25407" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/Group-2muenchen.png" alt="Ludwig-Maximilian-Universität München"></td></tr><tr><td>Medizinische Universität Innsbruck</td><td>Sonja Rossi</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25413" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/innsbruck.png" alt="Medizinische Universität Innsbruck"></td></tr><tr><td>MSH Medical School Hamburg</td><td>Tilo Strobach</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25411" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/hamburg.png" alt="MSH Medical School Hamburg"></td></tr><tr><td>Queen&#8217;s University</td><td>Robyn Cardy</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25425" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/1200px-Queens_logo-1.png" alt="Queen's University"></td></tr><tr><td>Uniklinik Köln</td><td>Elke Kalbe</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25414" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/koeln.png" alt="Uniklinik Köln"></td></tr><tr><td>Universität Frankfurt</td><td>Julia Karbach</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25416" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/layer1frankfurt.png" alt="Goethe Universität Frankfurt a.M."></td></tr><tr><td>Universität Hamburg</td><td>Nils Schumacher</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25419" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/uhh-logo-web-1hamburg2.png" alt="Universität Hamburg"></td></tr><tr><td>Universität Leipzig</td><td>Melanie Luppa</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25420" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/UK-Leipzig-1leipzig.png" alt="Universitätsklinikum Leipzig"></td></tr><tr><td>Universitätsklinikum Bonn</td><td>Silke Lux</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25405" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/bonn.png" alt="Universitätsklinikum Bonn"></td></tr><tr><td>Universitätsklinikum Jena</td><td>Kathrin Finke</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25421" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/UKJ_logo-1jena.png" alt="Universitätsklinikum Jena"></td></tr><tr><td>Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel</td><td>Eva Schäffer</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25409" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/Group-6schleswig_holstein.png" alt="Universitätsklinikum Schleswig-Holstein"></td></tr><tr><td>University of Brescia</td><td>Alessandro Padovani</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25406" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/brescia.png" alt="University of Brescia"></td></tr><tr><td>University of Southern Denmark</td><td>Ulrich Kirk</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25426" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/sdulogo-uk-sort-feb2019-1.png" alt="University of Southern Denmark"></td></tr><tr><td>University of Tehran</td><td>Armin Ghassemi Rudd</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25415" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/Layer_x0020_1teheran.png" alt="University of Teheran"></td></tr><tr><td>UNSW Sydney</td><td>Michael Valenzuela</td><td><img decoding="async" class="wp-image-25410" style="width: 150px;" src="/science/wp-content/uploads/2020/06/Group-7sydney.png" alt="University of Sydney"></td></tr></tbody></table></figure>





<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



[1] Lüscher, C., Nicoll, R. A., Malenka, R. C., &amp; Muller, D. (2000). Synaptic plasticity and dynamic modulation of the postsynaptic membrane. Nature Neuroscience, 3(6), 545–550. https://doi.org/10.1038/75714</p>



[2] Lampit, A., Hallock, H., &amp; Valenzuela, M. (2014). Computerized cognitive training in cognitively healthy older adults: A systematic review and meta-analysis of effect modifiers. PLoS Medicine, 11(11), e1001756. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1001756</p>



[3] Strobach, T., &amp; Huestegge, L. (2017). Evaluating the effectiveness of commercial brain game training with working-memory tasks. Journal of Cognitive Enhancement, 1(4), 539–558. https://doi.org/10.1007/s41465-017-0053-0</p>



[4] Scholl, F., Enge, S., &amp; Gärtner, M. (2021). Commercial Brain Training: Efficacy, Transfer Effects, and the Influence of Personality Traits: A Study Conducted on Healthy Young Adults. Brain Sciences, 11(8), 1083. https://doi.org/10.3390/brainsci11081083</p>



[5] Bartlett, D. M., Govus, A., Rankin, T., Lampit, A., Feindel, K., Poudel, G., Teo, W.-P., Lo, J., Georgiou-Karistianis, N., Ziman, M. R., &amp; Cruickshank, T. M. (2020). The effects of multidisciplinary rehabilitation on neuroimaging, biological, cognitive and motor outcomes in individuals with premanifest Huntington’s disease. Journal of the Neurological Sciences, 416, 117022. https://doi.org/10.1016/j.jns.2020.117022</p>



[6] Giehl, K., Ophey, A., Reker, P., Rehberg, S., Hammes, J., Barbe, M. T., Zokaei, N., Eggers, C., Husain, M., Kalbe, E., &amp; van Eimeren, T. (2020). Effects of home-based working memory training on visuo-spatial working memory in Parkinson’s Disease: A randomized controlled trial. Journal of Central Nervous System Disease, 12, 117957351989946. https://doi.org/10.1177/1179573519899469</p>



[7] Ophey, A., Giehl, K., Rehberg, S., Eggers, C., Reker, P., van Eimeren, T., &amp; Kalbe, E. (2020). Effects of working memory training in patients with Parkinson’s disease without cognitive impairment: A randomized controlled trial. Parkinsonism &amp; Related Disorders, 72, 13–22. https://doi.org/10.1016/j.parkreldis.2020.02.002</p>



[8] Giehl, K., Ophey, A., Hammes, J., Rehberg, S., Lichtenstein, T., Reker, P., Eggers, C., Kalbe, E., &amp; van Eimeren, T. (2020). Working memory training increases neural efficiency in Parkinson’s disease: A randomized controlled trial. Brain Communications, 2(2), fcaa115. https://doi.org/10.1093/braincomms/fcaa115</p>



[9] Reyes, A., Rankin, T., Pulverenti, T. S., Bartlett, D., Georgiou-Karistianis, N., Lampit, A., Ziman, M., &amp; Cruickshank, T. (2021). The effect of multidisciplinary therapy on dual task performance in preclinical Huntington’s disease: An exploratory study. Annals of Physical and Rehabilitation Medicine, 64(4), 101421. https://doi.org/10.1016/j.rehab.2020.06.006</p>



[10] Heffernan, M., Andrews, G., Fiatarone Singh, M. A., Valenzuela, M., Anstey, K. J., Maeder, A. J., McNeil, J., Jorm, L., Lautenschlager, N. T., Sachdev, P. S., Ginige, J. A., Hobbs, M. J., Boulamatsis, C., Chau, T., Cobiac, L., Cox, K. L., Daniel, K., Flood, V. M., Guerrero, Y., … Brodaty, H. (2019). Maintain Your Brain: Protocol of a 3-year randomized controlled trial of a personalized multi-modal digital health intervention to prevent cognitive decline among community dwelling 55 to 77 year olds. Journal of Alzheimer’s Disease, 70(s1), S221–S237. https://doi.org/10.3233/JAD-180572</p>



[11] Zülke, A., Luck, T., Pabst, A., Hoffmann, W., Thyrian, J. R., Gensichen, J., Kaduszkiewicz, H., König, H.-H., Haefeli, W. E., Czock, D., Wiese, B., Frese, T., Röhr, S., &amp; Riedel-Heller, S. G. (2019). AgeWell.de – study protocol of a pragmatic multi-center cluster-randomized controlled prevention trial against cognitive decline in older primary care patients. BMC Geriatrics, 19(1), 203. https://doi.org/10.1186/s12877-019-1212-1</p>The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/die-wissenschaft-hinter-neuronation/">Die Wissenschaft hinter NeuroNation</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demenzrisiko wird durch Gehirntraining verringert &#8211; in Studien nachgewiesen</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/demenzrisiko-wird-durch-gehirntraining-verringert-in-studien-nachgewiesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 13:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[gehirntraining]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp13402920.server-he.de/?p=1703</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der demografische Wandel in den Industrienationen und eine erhöhte Lebenserwartung führen gleichzeitig zu mehr Demenzpatienten. In Deutschland soll sich die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der demografische Wandel in den Industrienationen und eine erhöhte Lebenserwartung führen gleichzeitig zu mehr Demenzpatienten. In Deutschland soll sich die Zahl der Demenzerkrankten bis zum Jahr 2050 mehr als verdoppeln. Bisher ist die Erkrankung nicht heilbar, weswegen vermehrt der Fokus auf die präventive Forschung gelegt wird.</p>
<p><span style="font-size: inherit;">Einen logischen Ansatzpunkt stellt dabei das kognitive Training als Präventivmaßnahme dar, mit dem das Risiko an einer <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a> zu erkranken, gesenkt werden kann. Menschen, die in ihrem Leben eine hohe geistige Aktivität hatten, bauen eine Art mentale Reserve auf, die den späteren geistigen Abbau deutlich verzögert. In dieser Studiensammlung finden Sie wissenschaftliche Erkenntnisse für das <a href="https://www.neuronation.com/science/de/wie-kann-ich-mein-gehirn-trainieren/">Gehirntraining</a> als Präventionsmaßnahme.</span></p>
<h2>Studien zum Thema Demenz</h2>
<p style="margin-bottom: 15px;"><strong>Studie:</strong> Führen die Gehirnreserve (Brain Reserve) und eine hohe mentale Aktivität zu einem geringeren Risiko an einer Demenz zu erkranken?<br />Resultat: Die Universität von New South Wales in Sydney bestätigte, dass das Risiko einer Demenzerkrankung sich um etwa 46 Prozent senkt , wenn eine hohe mentale Aktivität im Lebenslauf besteht. [1]
<p style="margin-bottom: 15px;"><strong>Studie:</strong> Wirkt sich <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitives-training-ubungen/">kognitives Training</a> bei älteren Menschen auf die <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitiven Fähigkeiten</a> aus und sind Transfereffekte auf instrumentelle Alltagsaktivitäten (IADL) zu beobachten?<br />Resultat: Die Universität von Alabama in Birmingham wies in ihrem Follow Up nach 2 Jahren eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten nach, die trainiert wurden. [2]
<p style="margin-bottom: 15px;"><strong>Studie:</strong> Kommt es zu langfristigen Auswirkungen auf die instrumentellen Alltagsaktivitäten nach einem kognitiven Training?<br />Resultat: Die Pennsylvania State Universität wies in einem Follow Up nach 5 Jahren eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten in den trainierten Bereichen nach. Die Trainingsgruppe „Logik“ hat weniger Schwierigkeiten in den instrumentellen Alltagsaktivitäten. Die Trainingsgruppe „Geschwindigkeit“ profitiert von einer erhöhten <a href="https://www.neuronation.com/science/de/verarbeitungsgeschwindigkeit-steigern/">Verarbeitungsgeschwindigkeit</a>. [3]
<p style="margin-bottom: 15px;"><strong>Studie:</strong> Kommt es zu langfristigen Auswirkungen auf die instrumentellen Alltagsaktivitäten nach einem kognitiven Training? (Ursprüngliches Training fand 1998 statt)<br />Resultat: Ein Follow Up der Pennsylvania State Universität nach 10 Jahren weist eine Verbesserung der Schlussfolgerungsfähigkeit nach. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist verglichen mit der untrainierten Gruppe gestiegen. Die Trainingsgruppe berichtete von weniger Alltagsschwierigkeiten als die untrainierte Kontrollgruppe. [4]The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzrisiko-wird-durch-gehirntraining-verringert-in-studien-nachgewiesen/">Demenzrisiko wird durch Gehirntraining verringert – in Studien nachgewiesen</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mehrsprachigkeit – Chance oder Risiko?</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/mehrsprachigkeit-chance-oder-risiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsgedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[fremdsprachen]]></category>
		<category><![CDATA[gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über den Nutzen und das Risiko von Mehrsprachigkeit gingen bisher die Meinungen auseinander. Inzwischen weiß die Wissenschaft: Mehrsprachigkeit ist ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Nutzen und das Risiko von Mehrsprachigkeit gingen bisher die Meinungen auseinander. Inzwischen weiß die Wissenschaft: Mehrsprachigkeit ist ein Segen.</p>
<p> </p>
<p>Wenn Kinder in Familien aufwachsen, in denen beide Eltern unterschiedliche Sprachen sprechen, stellt sich die Frage, ob das Kind einsprachig oder mehrsprachig erzogen werden soll. Es konkurrieren dabei zwei Annahmen miteinander. Befürworter einer einsprachigen Erziehung sind der Meinung, dass es Verwirrung stiftet, parallel zwei Sprachen zu lernen. Anstelle eine Sprache perfekt zu beherrschen, sprechen mehrsprachig aufwachsende Kinder zwei Sprachen mehr schlecht als recht.</p>
<h2>Derzeitiger Stand der Forschung</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft" title="Verwirrung im Gehirn durch Mehrpsrachigkeit?" src="https://img.cdn.neuronation.com/blog/12_2015/hirn.jpg" alt="Verwirrung im Gehirn durch Mehrpsrachigkeit?" width="306" height="306" />Befürworter einer mehrsprachigen Erziehung vertreten die Meinung, dass Mehrsprachigkeit anfänglich tat-sächlich zu schlechteren Leistungen in beiden Sprachen führe, dass dieser Nachteil aber nach kurzer Zeit verschwinde. Ein weiterer Vorteil ist jedem bewusst, der im Erwachsenenalter schon einmal versucht hat, eine Fremdsprache zu lernen: Zum einen fällt das Lernen einer Fremdsprache in der Regel sehr schwer, zum anderen ist es nahezu unmöglich eine andere Sprache akzentfrei zu sprechen.<br />Doch wie ist der Stand der Forschung, was sind lediglich Theorien und was harte Fakten? Und welche langfristigen Folgen hat Mehrsprachigkeit?</p>
<h2>Das spricht für eine einsprachige Erziehung</h2>
<p>Eine Studie untersuchte die Anzahl von Wörtern, die einsprachig und mehrsprachig aufwachsende Kinder in einer Sprache beherrschen. Dabei stellte sich heraus, dass tatsächlich mehrsprachig aufwachsende Schulkinder im Durchschnitt weniger Worte kannten als einsprachig aufwachsende. Außerdem zeigte sich, dass mehrsprachige Kinder im Durchschnitt einen niedrigeren <a href="https://www.neuronation.com/science/de/iq-verteilung/">IQ</a> (ein gängiges Maß zur Erfassung der allgemeinen <a href="https://www.neuronation.com/science/de/definition-der-intelligenz-was-ist-das-eigentlich/">Intelligenz</a>) aufwiesen als einsprachig aufwachsende Kinder [1].</p>
<h2>Dünne Datenlage</h2>
<p>Eine genauere Analyse relativiert jedoch diese vermeintlichen Befunde. Untersuchungen zeigen, dass der anfänglich geringere Wortschatz innerhalb der Grundschulzeit ausgeglichen wird. Insgesamt (über alle Sprachen hinweg) haben mehrsprachige Kinder sogar einen doppelt so großen Wortschatz. Bei dem vermeintlich geringeren IQ mehrsprachiger Kinder haben die Wissenschaftler einen schwerwiegenden statistischen Fehler begangen. Dies liegt daran, dass in erwähnter Studie mehrsprachige Kinder gleichzeitig aus sozial schwachen Familien stammten, einsprachige Kinder indes aus wohlhabenderen Familien. Der Unterschied erklärt sich somit nicht durch die Frage, ob ein Kind ein- oder mehrsprachig aufgewachsen ist, sondern über die unterschiedlichen sozialen Hintergründe [1].</p>
<h2>Das spricht für eine mehrsprachige Erziehung</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright" title="So profitieren Kinder von Mehrsprachigkeit" src="https://img.cdn.neuronation.com/blog/12_2015/junge_hanteln%20%281%29.jpg" alt="So profitieren Kinder von Mehrsprachigkeit" width="300" height="240" />Wie es scheint, profitieren kindliche Gehirne sehr stark davon, wenn sie mit mehr als einer Sprache aufwachsen. Die Vorteile beziehen sich auch auf Gebiete abseits der Sprachbeherrschung. So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass es mehrsprachigen Kinder leichter fällt, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Konkret wurde vor kleinen Kindern eine Reihe verschieden großer Spielzeuge platziert. Gegenüber des Kindes saß ein Erwachsener, dem die Sicht auf das kleinste Objekt versperrt war. In der Folge bat der Erwachsene die Kinder, das kleinste Objekt zu bewegen. Einsprachige Kinder bewegten meist das tatsächlich kleinste Objekt, das allerdings nur sie sehen konnten. Mehrsprachige Kinder bewegten hingegen öfter das kleinste für den Erwachsenen sichtbare Objekt. Mehrsprachige Kinder versetzten sich somit in die Schuhe ihres Gegenübers und integrierten die Position ihres Gegenübers in das eigene Verhalten [2].</p>
<h2>Akzentfreies Lernen nur in der Kindheit möglich</h2>
<p>Wenn Sie schon einmal im Erwachsenenalter versucht haben, eine neue Sprache zu lernen, wissen Sie, wie schwer dies ist. Doch auch wenn Sie nach viel Mühe die Vokalbeln und Grammatik einer Sprache beherrschen, wird Ihr Akzent Sie immer als Nicht-Muttersprachler verraten. Dies liegt daran, dass das menschliche <a href="https://www.neuronation.com/science/de/unser-gehirn-ein-kleiner-uberblick-uber-das-menschliche-denkorgan/">Gehirn</a> im Laufe des Lebens die Fähigkeit verliert, eine Sprache akzentfrei zu beherrschen.</p>
<h2>Schutz vor Demenz</h2>
<p>Doch auch im späteren Leben profitieren Menschen von Mehrsprachigkeit.<br />Die Wissenschaftlerin Ellen Bialystok hat Demenzpatienten untersucht und analysiert, ob sich der Beginn der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/demenzformen/">Demenz</a> bei ein- oder mehrsprachigen Patienten unterscheidet. Die Wissenschaftlerin konnte nachweisen, dass Menschen, die ihr Leben lang zweisprachig gelebt hatten, im Durchschnitt vier Jahre später an Demenz erkrankten als einsprachige Personen [3]. Die Wissenschaftlerin geht davon aus, dass mehrsprachige Personen in vielen Situationen den Impuls unterdrücken müssen, ein Wort nicht aus Versehen in der falschen Sprache auszusprechen.</p>
<h2>Fazit: Mehr Chance als Risiko</h2>
<p>Entgegen der früher verbreiteten Annahme, dass Mehrsprachigkeit zu einer Art geistigen Verwirrung in den Gehirnen von Kindern führen kann, sprechen neuere Forschungserkenntnisse eine eindeutige Sprache: Mehrsprachigkeit in früher Kindheit ist die notwendige Voraussetzung für akzentfreies Sprechen, unterstützt die Fähigkeit, sich in andere Personen hineinzuversetzen und schützt (zu einem gewissen Grad) vor Demenz im späten Leben.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><em>1: Lee, P. (1996). Cognitive development in bilingual children: a case for bilingual instruction in early childhood education. The Bilingual Research Journal. 20, 499-522.</em></p>
<p><em>2: Kobayashi, C., Glover, G. &amp; Temple, E. (2008). Switching language switches mind: linguisticeffects on developmental neural bases of ’Theory of Mind.’ Social, Cognitive and Affective Neuroscience, 3(1): 62-70.</em></p>
<p><em>3: Bialystok, E., Craik, F.I.M., &amp; Freedman, M. (2007). Bilingualism as a protection against the onset of symptoms of dementia. Neuropsychologia, 45, 459-464.</em></p>




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		<title>Depressionen: So beugen Sie wirksam gegen Symptome vor</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/depressionen-so-beugen-sie-wirksam-gegen-symptome-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund leben]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[depression]]></category>
		<category><![CDATA[gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Depressionen ereilen Betroffene in verschiedensten Lebenslagen. Die Symptome sowie die Ursachen für das psychische Leiden können bei jedem Einzelnen anders [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Depressionen</strong> ereilen Betroffene<strong> in verschiedensten Lebenslagen</strong>. Die Symptome sowie die Ursachen für das psychische Leiden können bei jedem Einzelnen anders ausfallen. Laut Studien werden rund 17 Prozent der Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben von Depressionen befallen. Von vielen wird die Krankheit immer noch unterschätzt, unterscheidet sie sich doch markant von der normalen Niedergeschlagenheit, die jeden von uns irgendwann ereilt. Mit aktivem Training für das eigene geistige Wohlbefinden kann jedoch erfolgreich gegen Depressionen vorgebeugt werden.</p>
<h2>Eine Krankheit der Moderne?</h2>
<p>Die menschliche Psyche ist ein noch weitestehend unerforschtes Resort. Demzufolge kam der Krankheitsbegriff „<em>Depression</em>“ vermehrt erst im Verlaufe der vergangenen Jahre und durch Publikwerden von prominenten Betroffenen auf. Depressive Menschen senden zumeist erst dann entscheidende <strong>Warnsignale</strong> an Außenstehende, wenn es beinahe schon zu spät ist.</p>
<p><strong>Anzeichen für eine Depression</strong> können dauerhafter Pessimismus, soziale Isolation, Lust- und <a href="/science/de/content/antriebsschwaeche-als-volkskrankheit">Antriebslosigkeit</a> sowie innere Leere sein. Die meisten dieser Symptome sind in den häufigsten Fällen nur durch den Betroffenen selbst zu erkennen, weshalb diese Krankheit so tückisch ist. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg eine<strong> depressive Verstimmung</strong> bei sich bemerkt, sollte deshalb den Rat seines Hausarztes einholen.</p>
<h2>Depressionen vorbeugen mit Online-Gehirnjogging auf NeuroNation</h2>
<p>Depressionen sind unmittelbar an <strong>unsere psychische Fitness</strong> gekoppelt. Deshalb setzen therapeutische Maßnahmen genau an der Stelle an, indem Patienten Stück für Stück an ein <strong>Wiederherstellen des inneren Wohlbefindens</strong> herangeführt werden. Diese Zielstellung setzt sich auch das Online-Gehirntraining von NeuroNation. Mit über 60 abwechslungsreichen, immer wieder neu fordernden Übungen aus verschiedenen kognitiven Bereichen soll Ihr Geist so vielseitig wie möglich trainiert und beansprucht werden. Darüber hinaus steht dem Wissensportal ein Team von Experten aus der <a href="/science/de/content/neurowissenschaft">Neuropsychologie</a> zur Seite, womit ein Training gewährleistet wird, das so effektiv und zielorientiert wie möglich stattfindet. Kurzentschlossene können kostenlos und unbegrenzt auf mehrere Aufgaben zugreifen, ihren Fortschritt mit einem persönlichen Trainings-Graphen überprüfen und ihre Freunde aus dem NeuroNation-Netzwerk herausfordern. Mit dem Premium-Angebot haben Sie zusätzlich u. a. die Möglichkeit, an aktuell 7 Intensivkursen zur Festigung Ihrer geistigen Stärken teilzunehmen. Erwiesenermaßen reduzieren Sie mit regelmäßigem <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gehirnjogging-fur-ihre-grauen-zellen/">Gehirnjogging</a> Ihr Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen. Testen Sie jetzt online – und werden Sie Mitglied der Wissens-Gemeinschaft von NeuroNation!</p>




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		<title>Vorbeugen gegen Gedächtnisprobleme mit gezieltem Gehirntraining</title>
		<link>https://www.neuronation.com/science/de/vorbeugen-gegen-gedachtnisprobleme-mit-gezieltem-gehirntraining/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[demenz]]></category>
		<category><![CDATA[gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[gehirntraining]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Gedächtnisproblemen plagen sich junge wie alte Menschen. Besonders in unserem Alltag sind wir nicht dagegen gefeit: Wir nehmen Informationen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <strong>Gedächtnisproblemen</strong> plagen sich junge wie alte Menschen. Besonders in unserem Alltag sind wir nicht dagegen gefeit: Wir nehmen Informationen in der Kürze der Zeit auf und scheitern, wenn wir sie im entscheidenden Moment wieder abrufen möchten. Gedächtnisprobleme können vielseitiger Natur sein und verschiedenste Ursachen haben. Vielschichtig sind auch die Methoden, wie man gegen diese ankämpfen kann. Effiziente Hilfen stellen <strong>Online-Portale für ein gezieltes Training </strong>der <a href="https://www.neuronation.com/science/de/kognitive-fahigkeiten/">kognitiven Fähigkeiten</a>.</p>
<h2>Gedächtnisprobleme: Warnsignale für Demenz<strong><br />
</strong></h2>
<p>Gedächtnisprobleme treten <strong>vermehrt im Alter</strong> auf. Besonders Senioren haben in ihrem Alltag Probleme mit ihrem <a href="/science/de/content/das-erinnerungsvermoegen"><em>Erinnerungsvermögen</em></a>. In vielen Fällen sind dies auch erste Warnsignale für zunehmende <em>Altersdemenz</em>. Therapeuten und Experten aus der Neuropsychologie arbeiten deshalb mit ausgereiften <strong>Methoden zur Bekämpfung und Vorbeugung von <a href="/science/de/content/die-demenzerkrankung">Demenzerkrankungen</a></strong>. Ein effektives Mittel ist dabei das <strong><a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnisubungen-kostenlos/">Gedächtnistraining</a></strong>, bei dem vor allem das <em>visuelle <a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnis/">Gedächtnis</a></em> mit Bilder- und Logikrätseln angesprochen werden soll. Geschult wird dadurch auch <em>die räumliche Wahrnehmung </em>der Patienten, welche die Gedächtnisfähigkeiten des Gehirns steigert. Mit <strong>Gedächtnisproblemen</strong>plagen<br />
sich junge wie alte Menschen. Besonders in unserem Alltag sind wir nicht dagegen gefeit: Wir nehmen Informationen in der Kürze der Zeit auf und scheitern, wenn wir sie im entscheidenden Moment wieder abrufen möchten. Gedächtnisprobleme können vielseitiger Natur sein und verschiedenste Ursachen haben. Vielschichtig sind auch die Methoden, wie man gegen diese ankämpfen kann. Effiziente Hilfen stellen <strong>Online-Portale für ein gezieltes Training </strong>der kognitiven Fähigkeiten.</p>
<h2>Gedächtnisprobleme: Warnsignale für Demenz<strong><br />
</strong></h2>
<p>Gedächtnisprobleme treten <strong>vermehrt im Alter</strong> auf. Besonders Senioren haben in ihrem Alltag Probleme mit ihrem <em>Erinnerungsvermögen</em>. In vielen Fällen sind dies auch erste Warnsignale für zunehmende <a href="/science/de/content/altersdemenz"><em>Altersdemenz</em></a>. Therapeuten und Experten aus der Neuropsychologie arbeiten deshalb mit ausgereiften <strong>Methoden zur Bekämpfung und Vorbeugung von Demenzerkrankungen</strong>. Ein effektives Mittel ist dabei das <strong>Gedächtnistraining</strong>, bei dem vor allem das <em>visuelle Gedächtnis</em> mit Bilder- und Logikrätseln angesprochen werden soll. Geschult wird dadurch auch <em>die räumliche Wahrnehmung </em>der Patienten, welche die Gedächtnisfähigkeiten des Gehirns steigert. Die Maßnahmen eignen sich ebenso zur Prävention. Wichtig bei der Vorbeugung gegen Gedächtnisprobleme ist ein <strong>abwechslungsreiches Training</strong>, das gezielt <strong>an die eigenen, individuellen Fähigkeiten angepasst </strong>ist. Genauso sollten die Übungen <strong>dauermotivierend</strong> und <strong>zukunftsorientiert</strong> gestaltet sein.</p>
<h2>Gezieltes Training gegen Gedächtnisprobleme mit NeuroNation<strong><br />
</strong></h2>
<p>Ein umfangreiches Spektrum an <strong><a href="https://www.neuronation.com/science/de/gedachtnisubungen-online/">Gedächtnisübungen</a></strong> finden Sie auf dem<strong> Wissens-Netzwerk NeuroNation</strong>. In <em>über 60 einzelnen Übungen</em> können Sie Ihre kognitiven Fertigkeiten in den Bereichen Gedächtnis, Sprache, Mathematik, <a href="https://www.neuronation.com/science/de/logik-2/">Logik</a> und Sensorik weiterentwickeln. Zur Messung Ihrer Ergebnisse steht dabei ein persönlicher Fortschrittsgraph beiseite. Gemeinsam mit anderen Gehirnjoggern können Sie jederzeit den eigenen geistigen Leistungsstand kontrollieren. All diese Funktionen und <em>14 individuelle <a href="/science/de/content/verbessert-gehirnsport-die-geistige-leistung">Gehirnsport</a>-Aufgaben</em> stehen Ihnen dabei <em>kostenlos</em> und jederzeit zur Verfügung. Zur Vertiefung Ihres geistigen Trainings empfiehlt sich das <strong>Premium-Konzept</strong> mit u. a. 7 Intensivkursen, die gezielt zur <strong>Prävention von Gedächtnisproblemen</strong> mit Experten aus der Hirnforschung erstellt wurden. Ihr psychologisches Profil verrät Ihnen, wo Ihre geistigen Stärken liegen und an welchen Punkten Sie noch optimieren können. Steigen Sie ein in die Welt des Online-Gehirnjoggings. Lassen Sie Gedächtnisproblemen der Vergangenheit angehören und beugen Sie gezielt mit NeuroNation vor!<strong><br />
</strong></p>The post <a href="https://www.neuronation.com/science/de/vorbeugen-gegen-gedachtnisprobleme-mit-gezieltem-gehirntraining/">Vorbeugen gegen Gedächtnisprobleme mit gezieltem Gehirntraining</a> first appeared on <a href="https://www.neuronation.com/science">NeuroNation</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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