Das psychische Immunsystem: Warum Emotionskontrolle glücklich macht

Die Gedanken sind frei! Wirklich? Wie wichtig es ist, die eigenen Gedanken und Emotionen zu steuern, weiß jeder, der einmal versucht hat, abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Aber warum können es manche Menschen besser als andere?

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Ob wir uns während einer Diät für die Schokolade oder den Apfel entscheiden, hängt zum großen Teil davon ab, wie gut wir unsere Emotionen kontrollieren können. Studien zeigen: Personen, die über eine hohe Emotionskontrolle verfügen, kommen glücklicher, gesünder und wohlhabender durchs Leben.

Emotionskontrolle in jeder Lebenslage von Bedeutung

Menschen, die über ein hohes Maß an Emotionskontrolle verfügen, sind dazu in der Lage, in den sauren Apfel zu beißen und Überstunden auch an einem warmen Frühlingstag zu sammeln; ihnen fällt es zudem leichter, sich für gesundes Essen zu entscheiden und somit eine Grundlage zu schaffen, gesund alt zu werden. Auch schieben sie Aufgaben nicht auf die lange Bank, sondern packen sie gleich an den Hörnern.

Fähigkeit, Emotionen zu kontrollieren, ist trainierbar

Doch worin unterscheiden sich diese Personen von Menschen, denen es schwierig fällt, der kurzfristigen Belohnung den Rücken zu kehren und auf langfristige Ziele hinzuarbeiten? Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Stärke des sogenannten Arbeitsgedächtnisses, der Kommandozentrale unseres Bewusstseins, begründet.

Beim konzentrierten Lernen, bei der Wiedergabe gelernten Wissens oder beim Ausüben von Disziplin während einer Diät wird stets die gleiche Kraft benötigt. Laut Studien kann man sich diese Kraft wie eine Batterie vorstellen, die eine bestimmte Menge Energie zur Verfügung hat. Ist die Batterie leer, ist keine Kraft mehr vorhanden, Disziplin auszuüben.

Bessere Emotionskontrolle durch Gehirntraining

Falls Ihnen die Probleme auch bekannt vorkommen, haben wir eine gute Nachricht: Durch gezieltes Training können Sie die Kapazität Ihres Arbeitsgedächtnisses steigern und Ihre Emotionskontrolle trainieren.

Untersuchungen renommierter Wissenschaftler konnten diesen Befund in einer Fülle von Studien nachweisen. In einer im Jahr 2013 im Journal of Neuroscience veröffentlichten Studie trainierten Studienteilnehmer 20 Tage lang ihr Arbeitsgedächtnis. Nach den 20 Tagen wurden den Studienteilnehmern emotional aufwühlende Filme präsentiert. Verglichen mit einer Kontrollgruppe erlebte die Gehirntraining-Gruppe dabei signifikant weniger Stress.

Geringerer Alkoholkonsum durch Gehirntraining

In einer weiteren Studie gingen holländische Wissenschaftler der Frage nach,
inwiefern sich Gehirntraining in einem niedrigeren Alkoholkonsum wiederspiegelt. Dazu wurden Versuchspersonen entweder einer Gehirntraining- oder einer Kontrollgruppe zufällig zugewiesen. Die Gehirntraining-Gruppe trainierte insgesamt 25 Tage, die Kontrollgruppe erhielt kein Training.

Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Gehirntraining-Gruppe hat ihren Alkoholkonsum bedeutend reduziert. Fazit: Durch effektives Gehirntraining können wir unsere Disziplin spielend leicht trainieren und somit einen Beitrag für ein gesundes Leben leisten.

NeuroNation – mit Neurowissenschaftlern entwickelt

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Sources:

Gradner, M. A., Kripke D. F., Naidoo, N., & Langer, R. D. (2010). Relationships among dietary nutrients and subjective sleep, objective sleep, and napping in women. Sleep Medicine, 11(2), 180-184.

Lanaj, K., Johnson, R. E., & Barnes, C. M. (2014). Beginning the workday yet already depleted? Consequences of late-night smartphone use and sleep. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 124(1), 11-23.

McCains, S., & Kastner, S. (2011). Interactions of top-down and bottom-up mechanisms in human visual cortex. Journal of Neuroscience, 31(2), 587-597.

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