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Das eidetische Gedächtnis

Eidetisches Gedächtnis-wie ein FotoDas eidetische Gedächtnis ist eine sehr besondere Leistung des Gedächtnisses. Menschen, die ein eidetisches Gedächtnis besitzen, die können sich Inhalte, Eindrücke oder Informationen wie ein Foto merken. Diese Gedächtnisinhalte werden dabei über einen (sehr) langen Zeitraum abgespeichert und können detailliert wiedergegeben werden. So kann beispielsweise die Seite eines Buches gründlich eingeprägt werden, sodass gesagt werden kann in welcher Zeile ein bestimmtes Wort steht. Das eidetische Gedächtnis war schon häufig Gegenstand aktiver Forschung, dass es existiert konnte jedoch nie gänzlich nachgewiesen werden.

Visuelle Eindrücke prägen sich bei Eidetikern ein

Immer wieder berichten Filme davon, wie ein Kommissar einen Verdächtigen mittels Hypnose ausfragt. Dort offenbart dieser ihm alle möglichen Details. Doch was im Film geschieht, funktioniert auch bei wirklicher Hypnose. Doch das hat noch nichts mit einem fotografischem oder auch Eidetisches Gedächtnis zu tun. Es ist allerdings bewiesen, dass manche Menschen mehr mit einem Eidetischen Gedächtnis ausgestattet sind. Sehr häufig werden darunter auch Autisten gelistet. Sie können innerhalb von kürzester Zeit eine ganze Landschaft, oder Stadt zeichnen. Was sich so zauberhaft anhört, ist in Wirklichkeit aber nur selten und ein reines Eidetisches Gedächtnis gibt es auch nicht. Jedenfalls sind sich dabei Psychologen einig. Aus diesem Grund, kommt auch sehr häufig ein Eidetisches Gedächtnis mit ins Spiel, wenn von fotografischen Denken die Rede ist. Es sind vor allem die visuellen Eindrücke, an welche sich Eidetiker sehr gut erinnern können. So scheint es, als hätten sich jene Personen in ein Bild vertieft und könnten nun jedes Detail genau wiedergeben.

Eidetisches Gedächtnis muss trainiert werden

Doch einen Haken gibt es dabei. Schon nach wenigen Minuten verblasst das soeben gesehene Bild wieder. Demnach werden nur die wichtigsten Elemente gespeichert, welche für ein Verständnis in Frage kommen, aber im Grunde genommen, ist der Rest für immer verschwunden. Der Grund, weshalb Kinder manche Spiele besser machen können, als Erwachsene, liegt daran, dass sie einen großen Anteil von Eidetiker sind. Das ist auch der Grund, weshalb das Memory spielen deutlich besser von statten geht. Doch längst ist dieses Phänomen nicht nur beim Menschen bekannt. Auch Menschenaffen wurden positiv auf diesen Effekt getestet. So sind es vor allem die sinnlosen Bilder, welcher zu ihren Stärken gehören. Dabei mussten diese Bilder nur aus bunten Punkten bestehen. Während der erwachsene Mensch sich deutlich anders verhält. Dieser entwickelt nämlich zunehmend eine Art Ökonomie von Informationen. Somit werden nur die wichtigsten Merkmale herausgesucht. Die Reste werden mit der Zeit einfach vergessen, oder nicht mehr dran gedacht. Wenn also eine Farbe, oder eine Sache besonders beeindruckend war, besteht die Chance, dass sich ein erwachsener Mensch deutlich besser daran erinnern kann, als sonst.

Ein Eidetisches Gedächtnis haben Schachmeister

Schach spielenEin sehr gutes Beispiel sind Schachgroßmeister. Sie meinen spitze auf dem Schachbrett zu sein, doch sobald sinnlose Stellungen von Figuren aufgestellt wurden, nützen ihnen all die Kenntnisse nichts mehr und sie versagen. Es ist also bewiesen, dass sich manche Menschen nur auf eine Sache konzentrieren, welche ihnen am Wichtigsten erscheint, so wie dem Schachmeister die Partien, welche alle im Kopf eingespeichert sind. Wird dieses Denkmuster allerdings durchbrochen, sind keine großen Taten mehr möglich. Zwar kann kein eindeutiges Eidetisches Gedächtnis erzeugt werden, aber immer wieder gibt es einen Gedächtnistest, welcher genau auf diese Eigenschaften setzt. So sind es die Fehlerrätsel, welche sich nicht nur großer Beliebtheit erfreuen, sondern auch dafür sorgen, dass konzentriert nachgesehen werden muss, um Unterschiede zu entdecken.

Eidetisches Gedächtnis durch Bilderrätsel trainieren

Es werden dem Betrachter also scheinbar zwei identische Bilder nebeneinander gestellt. Eines davon hat aber Fehler, diese gilt es zu finden. Wenn sich demnach Jemand länger auf ein und das selbe Bild konzentriert, kann sich dieser nachweislich besser an das Motiv, oder sogar Details erinnern. Dabei müssen Rätsler, oder Betrachter noch nicht mal das Foto vorher gesehen haben. Gedächtnistests mit Fotos, oder Bildern kommen immer mehr vor. Allein Sudoku ist schon eine Art Bilderrätsel, bei welchem Zahlen so angeordnet werden müssen, damit sie ein komplettes Bild ergeben. Eine sehr gute Übung ist auch das Rätsel malen nach Zahlen. Es handelt sich hierbei nicht nur um ein Kinderspiel. Auch Erwachsene können nach wie vor von diesem Bilderrätsel ihre Konzentration und Eidetisches Gedächtnis üben. Das Beste ist, Fotorätsel sind überall frei zugänglich.

Eidetisches Gedächtnis trainieren, auch im Alltag möglich

So müssen noch nicht mal Rätsel gemacht werden, bzw. gekauft. Auch im Supermarkt werden immer wieder Bilderrätsel die Regel sein. Nicht nur, dass die Paprika farblich identisch aneinandergereiht ist und auf einem Blick damit klar wird, wie viele sich in einer Reihe befinden, sondern allein schon die Parkplätze vor dem Supermarkt geben Anreiz zum rätseln. Sie sind im gleichem Abstand zu einander und ergeben demnach ein einheitliches Bild. Zu diesem Bild gesellen sich ständig neue Autos. Es handelt sich also um ein wachsendes und ständig wandelbares Bild. Jemand der Routine gewohnt ist, oder sich ein festes Bild vom Parkplatz eingeprägt hat, wird hierbei schnell an seine Grenzen stoßen. Aber genau an solchen kleinen, aber großartigen Beispielen lässt sich nicht nur ein Eidetisches Gedächtnis trainieren, es zeigt auch ganz deutlich die Grenzen des Machbaren. Ob etwas als sinnvoll oder eher unwichtig betrachtet wird, hängt also sehr häufig von der eigenen Denkweise ab. Mit Bildern lassen sich Dinge viel leichter merken. Das ist im Übrigen auch das gleiche Konzept, welches Gedächtnisweltmeister, oder Jene einsetzen, welche sich viele Dinge auf einmal merken müssen. Sie bilden eine Kette aus Bildern und machen daraus dann eine Geschichte. Eidetisches Gedächtnis ist also weit verbreitet. Ein Eidetisches Gedächtnis hat demnach auch nichts mit dem Alter zu tun.

Bessere Merkfähigkeit statt eidetischem Gedächtnis

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